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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
259
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rA. Gatt. Fieberrindenbaum. Cinc^onL. 259

de. Linnens gibt davon folgende, ihine von D- N7u- lieber*ris mitgetheilte, Beschreibung. „ (Seine Blatter stehen rinden«„ auf eigenen Stielen gerade gegen einander über, haben bäum„ einen glatten Rand, und sind auf der untern Seite ^ab.VI„ filzig. Die Blumen fitzen auf besondern in eine Rispe I#

„ zertbeiten Stielen. Der Blumenkelch bestehet aus ei»

„ nein Stück , ist sehr klein und glockenförmig, und hat,, ungefehr fünf ganz kleine und stumpfe Zahne; die irich»

„ terförmige Blumenkrone ist aussen filzig, sie bestehet„ in einer cylindrischen Röhre, welche viel länger ist,

„ als der Kelch, und sich oben mit einer kurzen, in fünf„ länglich« ovale, ausgebreitete Lappen zertheilten Mün-„ düng endiget, welche an der Spitze und innwendig am„ Rande wollig ist. Aus der Mitte der Blumenrohre„ erheben sich fünf borstenförmige Staubfäden, imtt„ länglichenStaubbeutel», welche auf der äusscrn Grund-„ fläche oben beym Eingang der Blumenröbre sitzen.

„ Die Saanienkapsel springt oben in der Mitte von ein-„ ander, und theilet sich solchergestalt in zween Theile,

„ welche vorherschon innwendig durch eine jeglichem eige»

„ tte, und also doppelte, parallele Scheidewand von„ einander abgesondert waren. „ Diese neuere Nachrichtstimmet sehr gut mit derjenigen überein, die ehemahlei»

Herr von Londamine davon gab, welcher der erste ist,dem man eine genaue und zuverlässige Beschreibung die-ses Baumes zu danken hat, und die daher wohl verdie-net hier angeführet zu werden. „ Seine Blatter, sagt„ er, welche einfach sind und auf Stielen gerade gegen„einander über stehen, si id länglich oval, vocnen spi«

„ hig, mit einem ganz glatten Rande, drey Zoll lang„ und zween Zoll breit, ziemlich dick, und haben eine Rip«

„ pe, weiche der Länge nach muten hindurch lauft, und„ zur Seiten hinaus Adern von sich gibt. An den Cn-„ den der Aeste entstehen einer oder mehrere Büschel„ mit Blumen, welche, ehe sie sich öfnen, durch chr An-„lehen und ihre bläulich- graue Farbe den Lavendel-„ blumen gleichen. Der gemeinschaftliche Blumenstiel

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