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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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261
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Ly. Gatt. Fiebernndenbaum. Linckorm. 261

in derjenigen Gegend, wo er am häufigsten wachset, um F^her.tersuchic, und in dem folgenden Jahre den Denkschrif rinden«teil der iön. Akademie der Wisseissch. zu Pari,? eine Ab« bäum»Handlung einverleiben ließ, worinnen er nebst einer sehrgenauen und ausführlichen Beschreibung auch eine »achder Narur gezU-chnete Abbildung von einem Zweige desBaums samt dessen Blürhe und Früchten lieferte, undworaus sowohl folgende Nachrichten von diesem Baume,als auch d>e'?ab VI. fig. i. hier beygefügte Figur ent-lehnet lst.

Dcr Fieberrindcnbaum wachst hauptsächlich in demKönigreich Peru, und zwar in der Gegend von der Stadtkozca oder Loja, welche in der Provinz Quito, ohngcfehr60. französische Meilen von der Hauptstadt Qutto,hegt; er wird daselbst von den Spaniern Palos dcCalentura, von den Einwohnern des Landes aber Gan-naperis oder Gannana peridi genennct. Die beste Fie«herriiidc erhalt man von dem Berge Cajaumna, welcherdritthalb Meilen weit von der Stadt Lo^a lieget. DieEinwohner von selbiger Gegend bemühen sich immer neueBaume zu entdecken , wie sie dann jctzo auch zu Ayavac«ca, dreyßig Meilen südwärts von Lozm, und zu Rio«bomba, vierzig Meilen nordwärts, wie auch auf den Ge«bürgen von Zaru, fünfzig bis sechzig Meilen südostwärts,dergleichen Baunre gefunden haben. Der Baum wachsetnicmalen in der Ebene, sondern allemal an den Bergen,gehet mit seinem Stamm gerade in die Höhe, und wennman ihm seine Rinde nicht abschälet, wird er hoch unddick. Vormals traf man dergleichen Stämme häufig an,jetzo aber verursachet der starke Abgang der Rinde, daßman selten solche siehet, die über einen Arm dich, undmehr als zwölf oder funfzehen Schuh hoch waren Manfindet auch diese Bäume nicht bey einander, sondern siestehen einzeln und sehr zerstreuet. Die Rinde wird vondenjenigen , so sie eiiierndten, nur einem Messer bey tro-ckenem Wetter von dem Baume abgeschält , und gleich

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