r82 Zwote Classe. Vierter Abschnitt.
Kiropf meisten sandigen Meerbusen auf allen Inseln in Westin»
bäum. dien. Die Spanier nennen ihn Mangle Zaragoza.Der Herr Hourcuxn, bey welchem diele ganze Gattungden Namen Mangles-boom führet, nennet ihn den ge«radstammtgen Manglesbaum. Die Franzosen nennendic'e Baume auch Manglierr, und die EngländerMangrove; und die gegenwärtige Art wird wegen derGestalt ihrer Früchte von den Engländern auf den In-seln Bcrmndes Buttonwood oder ßuttontree, das ist,Knopfbaum qenennet. Einige nennen ihn einen See«bäum mit kaurusblattcrn und einer Erlenfrucht; beymLateoby heißt er, der Knopfbaum, Manghana, mitWeidenblattern, so in Curacao wachset; und beymplukener die Sccerle mit Myrtbcnblattern, deren Rin-de von den Gerbern gebraucht wird.
Dieser Baum hat einen geraden und aufrechtenStamm, welcher viele Aeste treibet, die ebenfalls auf»recht wachsen, und wird öfters über dreyßig Schuhhoch. Die jungen Zweige sind eckig. Seine Blatterstehen auf breiten Stielen sehr zahlreich, wechselsweiseanfallen Seiten der Aeste; und sind lanzcnsörmig, lang,spitzig, mit einem glatten Rand, und fett anzufühlen. Auden Enden der Zweige, und aus den Winkeln der Blatter,entstehen einfache, lockere, öfters mit einigen Blatter» be»setzte traubcnförmige Blumenbüschcl, deren Blumenstieleweit voneinander abstehen, und auf ihren Fruchtbödcndie Fruchtknoten in ein rundes Hauptlein vereinigen.Die Blumen sind klein, gelblicht und ohne Blumenkro»nc; in Martinique haben sie zehn Staubfaden, welchenoch einmahl so lang sind, als der Blumenkelch, an an»dem Orten aber haben sie nur fünf Staubfaden, wel-che kürzer sind, als der Kelch, hingegen einen Griffel,welcher noch einmal so lang ist als derselbe. Dochscheinen diese Blumen, nach der Beschreibung dcsHcrnrAnllcrs in seinem GartnerlcMvn, bisweilen auch mitrörhlichen Blumcnkronen versehen zu sey»; wenigstens
kann