zr. Gart. Der Knopfbaum. Conocarpus. 283
kam, bierinne» eben sowohl, als in der Anzahl der Knopf,Staubfäden, eine Varietät Statt haben. Die Blu, bäum.mcnknöpfe bilden, wenn sie blühen, kugelrunde, wannsie aber reife Saamen haben, stnmpfkegclförmigeHauptlciu.
^ 2) Kriechender Knopfbaum. Conocarpus ?wote
f procumbens. ^ ll *
\ Mit umgekehrt eyförmigen Blattern, Conocarpus so* Unter«
I liis obovatis. LINN. Syst. veg. p. iKi. schei»
! JACQ. aiffer. p. 79. t, 52. f. 2. Conocarpus
procumbens, foliis fubrotundis. Sp.pl. p.2?r. ® cRudbekia fupina,. foliis fubrotundis. ÄMM.herb. 581.
Dieses ist ein sehr ästiger Baum oder vielmehrStrauch, welcher ebenfalls an den Ufern dcS Meers in chendecWestindicn wachset, und sich mit seinem fast gänzlich nie- Knopf,dcrgcbogene» Stamm und kriechenden Acsten nach den öaum..Krümmungen der Felsen richtet. Er hat ein bis an»denbalb Zoll lange Blätter, welche auf Stielen wech,selsweisc an den Acsten und Zweigen sitzen, umgekehrt«oval, bisweilen fast rundlich, stumpf und mit einer Spi«tze versehen, und glänzend sind, einen glatten Rand, undunten an der Basis zu beyden Seiten eine länglicheSafrdrüsc haben. Die Blumen haben fünf bis sechsStaubfäden, und sind übrigens wie bey der vorder»gehenden Art beschaffen, nur daß sie in allen Stü,ckcn, eben sowohl als die Blätter, kleiner sind HerrIaeguin fand diesen "Strauch auf der Insel Cuba anden Felsen des Meerstrandcs, je weiter aber derselbevon dem Meer und den Felsen angetroffen wurde, destomehr kam die Figur seiner Blätter mit den Blattern vo„der vorigen Act übercin, und desto mehr balle er auchausrechte Acstc; Herr Iacqurn wäre daher fast bcwo«gen worden, ihn vor eine blosse Varietät von dem vo,rigkn zu halten, und zu glauben, der Unterschied zwi,
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