39* Gatt. Taback. Nicotiana. 29z
wie bey den Brennesseln. Die Blatter desselben sind sehr Tabackgroß, herzförmig, und haben einen gekerbten Rand. 'Die Blumen wachsen in einseitigen, umgerollten trauben,förmige» Büscheln, und haben glockenförmige, weißlich-te Blumenkronen, Das Vaterland dieses TabackbaumSist der südliche Theil von Amerika.
Sieben und deeyßigste Gattung.Krahenaugen. Strychnos.
LINN. Gen. pj. n. 25z.
alten griechischen Krauterkundige gaben den Na<mm, Strychnos, allen Nachtschattenarten über-Haupt; Linnens aber hat eine besondere Gattung damitbenennet, deren er folgende Kennzeichen zuschreibet: DieBlumenkrone gehet unten um den Fruchtknoten herum,und ist in fünf Abschnitte gespalten; die Narbe desStempfels ist wie ein Köpfgen gestaltet; die Fruchtist eine eiufa'cherichte Beere mit einer holzigen Schaale.Es sind unter dieser Gattung zween Baume begriffen,welche becde in Ostindien zu Haufe sind; der erste davonist der gemeine oder eigentliche
Krähen»
äugen.
Strych-
nos.
Kennzei-chen derGat-tung.
Erste
Art.
1) Krähenaugenbaum. Strychnos Nuxvomica.
Mit cyrunden Blattern und einem Stamm ohne Sta Unter-cheln, Strychnos foliis ovati*, caule inermi. schei-LINN. Syst. veg. p. 189. Sp. pl. 271. Flor. dungs«Zeyl. n. 91. Mat. med. 77. Strychnos foliisquinque nerviis« WACHEND- Ultra]. 32. Nuxvomica officinarum. BAUH. pin. ui. RAI.bist. 1S14. DAL. pharm. q-cy. BURM. Zeyl.
• 171. BLARW. Herb. tab. 395. Colubriniligni tertium gcnus in malabar. BAUH. pin.
T 3 301.
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