2i4 Ztvote Classe. Vierter Abschnitt.
hoch, sein Ansehen ist schlecht, und gleichsam als wenn erChretie. epn bxr Sonne vcrbiailiil Ware. Seine Rinde ist vollerRiffe; sein Slanim ungleich, und theilet sich in sehr vie-le unordentliche Aeste. Seine Blatter stehen Wechsels«Weise auf Stielen, und haben beständig einen glatten undunzertbeiltcn Rand, im übrigen aber leiden sie mancher«ley Abweichungen; denn sie sind nicht nur von vcrschie-dencr Größe, sondern auch der Figur nach bald länglich,bald eyrnnd, n. s. w. am Ende stumpf, spitzig, ausge-schnitten; wo der Baum am Felsen wachset, sind sieglatt, auf sandigtcn Plätzen und sonsten aber rauh. DieBlnmenbüschel sitzen alS flache Sträusse an den Endender Aeste; die Blumen sind wohlriechend, und habenweiffe, in rundlichtc Lappen zertheilte Dlunicnkroncn,und längliche Slaubbcntel; an den Früchten ist der Kelchin fünf Blätkiein gespalten. Die Beere sind glänzend,safran« oder ponieranzengelb, und enthalten ein süffcS,saftiges Fleisch ; je größer sie sind, desto mehr sind sieviereckig; und werden von den Caribcn, insonderheit vonden Kindern gegessen. Man trift diesen Baum gemeini-glich an sandichten und felsichten Oertcrn an, wo er öf-ters ohne einiges Erdreich aus den Felsritzen hervor«wächset; so sahe Herr Jacguin bey Hato in Curacao ei-nen, welcher zehen Schuh hoch war, dessen zween Zolldicker Stamm sich unten auf dem Felsen flach ausbrei-tete, indem seine Wurzel, womit er in einem ganz enge»Lock des Felsen steckte, kaum so dick war, als ein klei-ner Finger. Die Franzose» nennen ihn Bois cabrilbatard, das ist, Bastard - Geiffenbaum, Lrdulculacapreolorum spurn.
Merke
Art.
Unter«
schei«
dungs-
zeichen.
4) Saftlose Ehretie. Ehretia exsucca.
Mit keil oder lanzenförmige» Blältern, die einen umge-bogenen Rand haben, Bhretia foliis cuneifor-rni lanceoiatis, margine refiexis. LINN. Syst.veg. p. ,y2. Sp. pl. 275. Beurreria fructi-bos exfuccis, quadripartitis. 1 ACQ. amer.
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