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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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315
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39- Gatt. Ehretie. Ehretia. 315

p. 4^. t. 173. f. 17. Rhamnus Cumanenlis.

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Dieses ist ein kleiner, fuiifzehcn Schul) hoherBaum, welcher bißweilen aufrecht wachset, bisweilenaber kriechet, und sich auf die nächste Baume stützet, undim übrigen dem Ansehen nach mit dem vorigen überein-konmit; Herr Jacquin fände ihn häufig in den Wäl-dern auf den Bergen von Carthagcna wo er von demMay bis in den August blühet, und im October reifeFrüchte bekonuut Seine Blatter stehen wechsclswciseauf Stielen, und sind ungefehr zween Zoll lang, eyrund,spitzig und ganz glatt. Die ziemlich flache Blunienstraus-sc fitzen fast an den Enden der Acste. Die Blumen ha>Heu einen schwachen angencbnienGcruch,und sind um vielesgrößer, als bey dem vorgehende»; ihreBlumenkroncn sindweiß und au der Mündung in herzförmige Lappen zer-theilt, und ihre Staubbeutel sind eyrund und groß. DieBeere sind grün, viereckig, mit vier seichte» Furchengestreift, endigen sich mit einer stumpfen Spitze, undenthalten kein Fleisch; endlich aber werden sie schwarz-roth, spalten sich mit denen darin,, liegenden Saamen invier Theile, und bleiben lange Feit am Baume stehen.Der Baum, welchen Löstmg in seiner spanischen Rei-se unter dem Namen, llhamnus Cumanenlis, be-schreibet, gehöret allerdings auch zu dieser Gattung, undscheinet mit gegenwärtigen von einerley Art zu seyn;er fände ihn auf dcni festen Lande von Südamerica,welches zwischen Curacao und Surinam liegt.

Saftlo-se Beur-cic.

Vier-