47 « Gatt. Kräusler. Hirlella. ^ 347
einige der letztlich angeführten Sorten, zu einer gantandern Gattung oder Act zu gehören.
.
Sieben und vierzigste Gattung.
K r ä u s l e r. Hi rtella.
LINN. Gen. pl. n. 280.
er Gattungsname Hirtella ist von der Beschaf-fenheit der jungen Aeste dieser Baume, welche Kennzri«gan; rauh sind, hergenommen. Ehmalen hatte L.in« Ncneue, so wie Herr Jacquin »och jetzo thut, diese Gat- ^'tung unter die Classe der Pflanzen uiit drey Staubfa-den geordnet; er hat aber in dem Kräuterbuche dcSp,se> fünf deutliche Staubfaden an der Blume beobach-tet, und aus dieser Ursache kommt sie jetzt hier vor. Ih-re Kennzeichen sind folgende: Die Blume unigicbt denFruchtknoten; die Blumenkrone bestehet aus fünf Blatt-lein; die Staubfaden sind sehr lang, spiralförmig ge-wunden , und bleiben nach abgefallener Blüthe stehen;der Griffel stehet an der Seite des Fruchtknotens; dieFrucht ist eine Beere mit einem einzigen Saamcn. Mankennt bisher von dieser Gattung nur eine einzige Art,und diese heißt:
i) Amerikanischer Kräusler. Hirtelila ame- Art.ricana.
LINN. Syst. reff. p. 201. Spec. pl. 290. Hort.
Cliff. 17. IACQ. amer. p. 8. t. 8. Frutex in-nominatus. ■ MAPXGR. bras. 78. f. 2.
Die beym Marcgraf vorkommende Abbildungdieses Baumes ist schlecht. Herr Professor Iacquinhat ihn in den Wäldern von Martiniaue an den Usern
der
KrauS»
lcr.
Hirte!«