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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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348
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Plek»Ironie,pls- ,stronia-

Kennzet«chen derGat-tung.

348 Zwote Classe. Vierter Abschnitt.

der Bäche und svnsten angetroffen, wo er im April undMaymonat blübet. Er ist ein ästiger Baum, welcherbey jwanzig Schuh hoch wird, und öfters auch nicdri«ger ist. Seine Blatter stehen wechfelSweife auf Stie«len, ste sind länglich eyrund, zugespitzt, und ungefehrfünf Zoll lang, sie haben einen glatten Rand und ei»ne glänzende Farbe. Die Blumen erscheinen an denEnden der Zweige in lockern Büscheln, welche ganzrauh oder haarig, und einen halben Schuh lang sind;sie haben keinen Geruch. Der Blumenkelch fallet nichtab und ist in fünf rundlichle zurückgebogene Lappen zer»theilet; die Blumenkrvne bestehet «uS fünf weißen,rundlichtcn Blättlein, welche abfallen; die Staub««»den, welche nicht abfalle», sind sehr lang und viel lan»ger als die Blume; so lang die Blume blühet , ste»Heu sie aufrecht oder gerad, hernach aber winden siesich spiralförmig zusammen; der Fruchtknoten ist rund»licht und haarig, und gibt zur Seite einen dünnen,an dem untern Theile haarigen Griffel von sich. derfast so lang ist als die Staubfaden, deren Herr Jac»qum nicht mchr, als drey beobachtete.

Acht und vierzigste Gattung.Plektron! e. klectronirr.

LINN. Gen. pl. n. 1249. Mant. p.6.

SVion dieser Gattung gibt Linneus folgende Kenn.»

zeichen an: Der Fruchtknoten sitzt unter derBlume; der Blumenkelch ist an feiner Mündung durchfünf kleine mit Haaren bewachsene Schuppen oder Vcr»tiefungen geschloffen; die Blumenkronc bestehet ansfünf Blattlein, welche auf der Mündung des Kelchssitzen; die Staubfäden, welche sehr kurz sind, und ge»doppelte Staubbeutel haben, sind samt demselben in

dein