364 Zwote Classe. Vierter Abschnitt.
Plumie- Auch Miller hat ihn in Engeland im Glashaus«ric. sowohl aus dem Saamen, als aus den Zweigen oderAblegern gezogen; er bekommt daselbst gewöhnlich imJulius und August Blüthen, in seinem Vatlcrlandxaber blühet er das ganze Jahr hindurch.
Der milchichte Saft von diesem Baum, wie auch vonden folgenden Arten, ist sehr fressend, und wird daher fürgiftig gehalten; wenn mau einige Acste davon abschuei-dct, und das Messer nicht so gleich reiniget, so frißtsolches der Saft an, und macht die Klinge in kurzerZeit schwarz, daß man sie uicht wieder rein machenkann; auch frißt er, wenn man ihn auf leinen Zeugfallen laßt, wie daS Scheidwasser, Löcher in dasselbe.
Unter-
scheu
dungs-
zeichen.
z) Weisse Plumierie. Plumieria alba.
Deren Blatter lanzcnförmig und umgcrollt, i»id derenBlumenstiele nach oben zu knotig sind, Plumieriafoliis lanccolatis revolutis, pedunculis t'upernetuderolis. LINN.Syst. veg p. 210. 8p. pl. 306.IACQ. amer. p. 36. t. 174. k. 12. Plumieriaflore niveo, foliis longis angustis & acumina-tis. PLUM. Spec. 20. ic. 231. TOURNEE,inst. 631.'. Apocynum americanum frutefcens,longiiiimo foiio , flore albo odoratillimo.COMM. hört. 2. p. 47. t 24. Nerium arbo-reurn altillimum, foiio angusto, flore albo.SLOAN. iam 1^4. bist 2. p.62. RAI. dendr.n 4. HERM. parad. 49.
Dieser Baum wird vom Sloane unter demNamen, sehr hoher Dlcanderbaum mit schmalen Tla't-Lern und weissen Blumen, beschrieben ; und ward von ih-uie in gewissen Gegenden von Jamaica häufig angetrof-fen. Die Franzosen nennen ihn Franchipanier blano.Herr Jacguin fand ihn auf fclsichtcn Platzen an derMste von Mariiniquc, wo er selten scher funfzehei.
Schuh