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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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365
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Gatt. Plumierie. Plumieria- 3 6s

Schuh hoch wird. Dieser Baum hat »ach Hcrrn Jac- Plumii,quino Beschreibung uut dem vorhergehende» gleiches An- rie.sehen, aber wenigere Aeste; er ist gleichfalls voll von einemniilchichicn Saft; und seine Aeste haben auch nur anden Enden blatterichte Zweige. Seine Blumen sindgroß, schön weiß, und nur innwcndig an der Blumen» 'röhre etwas gett'licht, und geben einen sehr lieblichenGeruch von sich, welcher sich weit umher ausbreitet.

Kurz vor seiner Abreise von den caribischcn Inseln er-fuhr Herr Jacquin, baß das Decockl von den frische»

Wurzeln dieses Baums, bey den Wilden ein geheimesund unfehlbares Mittel seyn solle, womit sie sich sicher,und ohne Quecksilber, eine gewisse Krankheit heilen,welche bey ihnen Epian heißt, und eine Art von Lustscu«che zu seyn scheinet. Vurmann bemerket, daß dieBlumen von diesem und von den andern Bäumen dieserGattung in den europäischen Glashäusern öfters kleinerund unansehnlicher bleiben, auch eher verwelken und ab.fallen, ohne zu ihrer Vollkommenheit zu gelangen, undohne den angenehmen Geruch zu bekommen, den sie inihrem Daiterlande haben.

Einen diesem nicht gar viel unähnlichen Baum fandHerrIacquin in deuWaldcrn beyCarthagena,welcher abernur acht Schuh hoch war, und einen in sehr wenige kurzeAeste zertheilte,, Stamm hatte; seine Blatter waren denBlattern dck rorhen plumierie gleichseine Blume»aber weiß, ohne Geruch, und noch einmal so groß, alsdie von den vorigen Arten.

3) Stumpft Plumierie. Plumieria obtusa. Dritte

Mit lanzenförmigen, gestielten und stumefen Blattern, ^ rt *Plumieria foliis lanceolatis, petiolatis, obtusis. Unter»L 1 NN. Syst. veg. p. 210. Sp. pl. 307. Plu- HHei-mieria störe niveo, foliis brevioribus obtulis.TOURNEF. instit. 659 CATESB. car. 2. * ^ ^p» 93, t. 93. PLUM. ie* 232. Flos convolu-

tus.