460 Zwote Classe. Siebenter Abschnitt.
eine Kafter im Umfang hat, und welcher ganz aufrecht,ktume sogar auf den kahlsten Felsen, wo man fast keine Erdeoder siehet, wachset. Sein Holz ist ungcmcin fest und hart,Affen- glatt, dicht und ohne Adern, und hat innwcndig eine»gcsicht. hunkclrothen Kern, welcher bey alten Baume» fast denganzen Stamm ausmacht, und nur wenig wcissen Splinthat. Die Indianer gebrauchen dieses Holz wegen seinerFähigkeit und Harte hausig zu Spulen, Spießhcften,Pfeile» und anderem Gcräkhe; auch ist es vor die Schrei-. uec, und zur Verfertigung von allerhand Kisten, sehr gutzu gcbauchen,ob es schon wegen seiner Harte etwas schwerzu bearbeiten ist. Man trift dergleichen Baume bis»wellen am Ufer an, welche umgefallen'sind, und andenen die Rinde und der äussere Splint des HolzeSganz vergangen ist, so daß nur noch der Kern übrig ist,welcher fast so dick als ein Mann, und schön rothbraun,hart und glatt wie Marmor ist.
Fwote
Art.
Unter»
sehet.
dungs-
zeichen.
2) Der Nanibaum. Mimusops Kauki.
Dessen Blatter gedrängt bcyeinandcr stehen, Mimusopsfoliis confctis. LINN Syst. veg. p. 298. 8p.pl. 49’. Flor, Zeyl. n. 137. Metrosidcros Ma-.casläriensis. RUMPH. ainb. z. p. 19. lab. 8.BURM. F 1 ind. p. 86.
Htnneue nennet zwar diesen Baum Raukl.welcher Name aber eigentlich der vorhergehenden Actzuiommt; in Amboina und auf den benachbarten Inseln,wo er wild wächset, wird er Nani gcncnnet. Rmnpl)rechnet ihn unter die Eifenbäunic, und sagt, er sey einerder vornehmsten unter denselben; dabcr er ihn dann auchmit Scaliger den Namen Metrosideros beygeleget.Er kommt in der Gestalt mit dem vorhergehcndcu der.Massen über> in, daß man bcedc Baume, wenn sie nochjung sind, kaum voneinander unterscheiden kann; haupt-sächlich aber unierscheitet sich der Nani dadurch, daßseine Blatter nur in dichten Büscheln an den Enden der
Zweige