476 Zwore Classe. Siebenter Abschnitt. >
"»k Staubfaden herum, welche gedoppelte, länglichebäum. „aufrechte, gelbe Staubbeutel haben. Sein Vaterland„ist daö glückliche Arabien.,,
Nach der Beschreibung, welche Herr Jorskäl selb«sten in seiner erst vor etlichen Jahren nach seinem Todeherausgekommencn blara LeZyptiaLo-aradioa von die«scni Balsanibauni unter den« Namen, Amyris Opobal- !sarnum, gibt, ist solcher ein Bann« von mittelmäßigerGröße, dessen Aeste sehr weit von einander abstehen,und eine glatte, aschgraue Rinde haben, und wenn siezerbrochen werden, einen Saft von sich geben, welcherdem äusser» Ansehen und Geruch nach mit dem wahrenOpobalsam oder Balsam von Mecha übereinkommt.Seine Blätter stehen wechselswcisc auf sehr dünnenStielen, und bestehen jegliches auS drey cyrunden, naheaneinander sitzenden, glatten, flachen und am Randeebenen Blättlcin, unter denen das mittlere ober äusserstegrößer ist, als die zwey andern. An den Enden derkleinen Zweige sitzen cinzele oder mehrere, sehr dünneund ganz einfache Blumenstiele. Der Blumenkelch sitztunter dem Fruchtknoten und fällt »ach der Blüthe nichtab, er bestehet aus einem Stück, ist glockenförmig undhat vier kurze Zähne; die Blumenkrone bestehet aus vierglcichbreiten, aufrechten und stumpfen Blättlcin; derFruchtknoten ist klein, hat einen sehr kurzen und schma-len Griffel mit einer stumpfen und viereckigen Narbe;unten um den Fruchtknoteii herum, geht ein erhabenergelber Ring, und zwischen diesem Ring und der Bln«menkconc stehen acht Staubfäden, welche länger sindals der Griffel, aber kürzer als die Blumenkronc, undlängliche, doppelte, gelbe Staubbeutel habe». DieFrucht ist eine cyrunde, spitzige, glatte, und mit vierRäthen gezeichnete Beere, welche in einem schleimichtcnund zähen Mark einen cyrunden, spitzigen Saamcn ein-schließt. Don den Blmncn aber scheinen nicht alle aneinem Baum fruchtbar zu seyn; denn bey einigen sind
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