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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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478
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478 Zwote Classe. Siebenter Abschnitt.

Balsam- den Stücken. Der Kafal ist ein höherer Baum und hatbäum. ein rothes Holz, womit ein starker Handel nach Egyplengetrieben wird, wo es die Einwohner gebrauche», umihren Wassergefassen einen angenehmen Geruch und Ge-schmack damit zu geben; seine Zweige sind am Ende ein „wenig stachlicht; die Beeren sind oval, zusammenge» 'drückt, und haben oben eine kleine schwarze hervorra-gende Spitze, und enthalte» einen Saamen, welcher ineiner dünnen beinharten Schaale liegt. Diese beedenBaume geben einen sehr angenehmen Dalsamgeruch vonsich, und auch aus ihren grünen Beeren fließt, wenn jman sie verletzet, ein weißlichter Balsam heraus. ,

Fünfte 5) Opobalsambaum. Amyris Opobalsamum.

Sti'f.

Mit gefiederten Blattern, deren Blattlein ohne besondereUnter- Stielchen am Hauptstiel fest sitzen, Amyris foliis

schei- pinnatis, foliolis seffilibus. LINN. Syil. veg,

dfiugs- p. 299. Mant. 65. ßalfomum. BEI^LON. ic.

}euven» 110. ALPIN. 48. t. 60. Opobalfämum s. Bai-

l'amnm judaicum. GEOFFR. mat. med, 2.

P. 473 -

Dieser unterscheidet sich von dem vorhergehen-den insonderheit dadurch, daß seine Blatter, wenigstensdie meisten, gefiedert sind; denn die Blattlein haben beydem vorigen auch keine besondern Stielchen. Nach derMeynung des Linnens (s. dessen Mai. med. ed nov.1772. p. 101.) soll eigentlich dieser Baum oder Strauchderjenige seyn, von welchem derOpobalsam oder Balsamvon Mecha herkommt; es ist aber, wie schon zuvor gesagtworden, wahrscheinlich, daß man ihn sowohl von demvorhergehenden, als von diesem haben kann. Ja Lin»neus muthmasset gar in seiner zuvor angeführten Di/T,de Opobals. daß vielleicht dieser Opobalsambaum eineblosse Varietät des vorigen seye, und entweder seye dieAbbildung des Alpinuo von demselben nicht ganz rich-tig, oder verwandle» sich die dreyfachen Blatter durch

da-