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Las Alter in gefiederte; doch scheint dieser Muthmaßung Balsam,theils die Beschreibung, welche Alpinus zugleich nebst bäum.seiner Abbildung mittheilet, theils auch das Schreibendes Herrn Forst'äls, welches in der gedachten Linnei«schen Diss. befindlich ist, zu widersprechen. Dem seyaber wie ihm wolle, so ist so viel gewiß» daß becdeeinerley Vaterland haben, und aus der Vcrglcichung deSvorhergehenden mit dem nachfolgenden wird erhellen,daß der Unterschied zwischen beedcn nicht gar groß, unddaß der balsamische Saft, welchen sie von sich geben,bey becdci, von einerley Eigenschaft scye. Die Beschrei-bung, welche Alpinus von dem Opobatsambaum giebt,ist folgender „Es ist ein strauchartiges Bäumlcin. Wels„ chcs ungefehr so hoch als das ftigulbrum oder der„Cytisus wachset, sBellon, der es in den Balsamgär,
„tcn bey Cairo gesehen hatte, gibt eine Höhe von vier„bis sechs Schuh an), und sehr wenige Blatter hat,
„ welche den Blättern der Wrinraurc gleich sehen und„perennircnd sind. Sein Holz scheint harzig und leicht„zu seyn, und ist von aussen rökhlich» welche Farbe auch,,dic Zweige haben, die lang, dünne, gerad, und mit„wenigen Blättern ohne Ordnung besetzt sind. Die„Struktur dieser Blatter ist so, daß drey, fünf bis sie-„ben Blätklein an einer Mittelcibbe stehen, wie bey den„Blättern des Mastftbaums. Die Zweige sind wohl-„ riechend und so harzig, daß sie bey der Berührung„ fest an den Fingern kleben. Seine Blumen sind klein,
„weiß oder wcißcöthlicht, sehr wohlriechend, aber von„kurzer Dauer, Auf sie folgen kleine dunkclrothe, runde„oder längliche Beere, welche kleiner sind, als Erbsen,
„und unter einem wenigen wcißlichkcn, olichtcn und bail-„ samischen Saft gelbe Saume» enthalten, die ebenfalls„von einem starken und angenehmen Geruch, einem„scharfen und bittern Geschmack, und mit einem dick-„ lichten olichtcn Safte angefüllt sind. Diese getcockne-„te Beere sind die Balsamkörner, Larpoballämum.
„Der Opebalsam fließt im Sommer aus den Zweigen,
„wenn