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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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482
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Balsam-

baum.

Acht«

Art.

Unter-

schei-

bungs-

reich«-

48r Zwote Classe. Siebenter Abschnitt.

wen haben einen bleibenden, am Rande in vier stumpf«Fähnchen getheilten Blumenkelch; die Blumenkrone be-stehet auS vier eyrunden, scharf zugespitzten Blattlein zden Fruchtknoten umgibt ein Ring, um welchen achtpfricmenförmige Staubfaden herum stehen, welche lang-lichte gleichsam aus vieren zusammengewachsene Staub-beutel haben, und kürzer sind, als die Blumenblattlein;der Fruchtknoten ist eyrund, und hat einen cylindrischenGriffel so lang als die Staubfaden, mit einer einfachenNarbe.

8 ) Wohlriechender Balsambaum. Amyrisbalsamifera,

Dessen Blattet auS zwey Paar Blättlcin bestehen, Amy-ris foliis bijugis. LINN. Syst veg. p. 299.Spec. pl 496. Amyris arboreus, fcliis bijuga-tis ovatis glabris* racemis laxis terminalibus.BROWN. jam 208. Lauro affinis terebinthifolio alato, ligno odorato candido, flore albo.SLOAN. jam. 1Z7. bist. 2. p. 24. t. 168. f. 4.RAI. dendr. S8. Lucinium, Arbor Tiliae foliisminoribus Americana. l'LUK. alm. 228. tab.201. f. 5.

Das beste Unterscheidungszeichen dieses BaumSvon den vorhergehenden Arten bestehet dann», daß seineBlätter aus zwey, (oder wie Slcancsagt, zuweilen auchaus drey, vier oder mehreren,) allezeit gleichen Paare»Blättlcin zusammengesetzt sind; da hingegen bey den vor-hergehenden die Blätter ungleich gefiedert sind, indemsie am Ende des Hauptstiels allemal noch ein einzelnesBlättlcin habe». Er wachset in Iamaira, und wird bei)zwanzig Schuh hoch; sein Stamm ist so dick als einMannsschenkcl, hat eine braune Rinde, und ist zuweilenmit kurzen Dornen besetzt. Die Blumen wachsen inlockern Büscheln an den Enden der Zweige und sind weiß;auf sie folgen Beere, welche ungefehr so groß sind, als

Pfeffer-