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Gefasst und Trommeln gemacht werden; die achte heißt Lorbeer-Xatrs Loroncie, weil sie einen stachlichten Stamm hat;die neunte Sorte endlich, wird Mael Coronde, oderblühender Canecl, gcncnnet, weil sie beständig Blüthentragt, und die Rinde von dieser kommt in Ansehung ih-rer Eigenschaften der ersten und besten Sorte sehr nahe.
Diese neun Sorten hat der allere Herr Professor Nur»mann in dem Anhang zu den Abhandlungen der kaiser-lichen Akademie der Wissenschaften vom Jahr 1727. be-schrieben und abgebildet; woraus erhellet, daß sich dieseSorten auch durch die Beschaffenheit ihrer Blattermerklich von einander unterscheiden.
Vielleicht bestehet der Unterschied dieser Sor-tcn in der Verschiedenheit des Alters, Geschlechts, derCultur und anderer Umstände; es lässet sich solches eini- Zjmmet«germaffen aus der Nachricht schliesset,, welche Herr bäum.Pros Iocquin von dem amerikanischen Zimmelbanme mit-getheilet hat „Dieser Baum, sagt er, wächst auf derJnsel„ Martinique in den Wäldern, an dem Berge CalebalTe,
„und blühet daselbst im Hocnnng und Merzen. Es ist„einschöner Baum, welcher viele Aestc und eine schöne„und große Krone hat, und bey zwanzig und mehr„Schuh hoch wird: sein Stamm ist gemeiniglich sechs„ Schuh hoch und anderthalb Schuh dick, und die auf«
„sere Rinde desselben ist zicnilich glatt und von einer„braungraucn Farbe. Seine Zweige sind sehr zahl-„ reich, und an denselben stehen die Blätter auf kurzen„Stielen, zwar gegeneinander über, doch so, daß gcmci-„niglich der eine Stiel etwas höher stehet, als der an-„derc; diese Blätter sind drey bis fünf Zoll lang, mei,
„stens von einer cyrund länglichen Figur, oder auch„länglich zugespitzt, oder fast cyrund mit einer stumpfen„Spitze, haben einelederartigeSubstanz, sind glatt und„ glänzend, und am Rande ganz unzertheilt, Diese Blat-„ter haben anf beyden Seiten drey starke Ribbcn, wel-„che von dem Blatstiel entspringen, und sich entweder„ gleich unten von einander trennen, oder auch vorher ei-
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