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gründliche Wissenschaft, sondern auch eine geschickte Ne> Lorbeer,bcrlegung und große BeurthcilungSkraft erfordert; wel-ches insonderheit bey dem innerlichen Gebrauch desselbenzu beobachten ist. Auch ist nicht nur der Geruch desCamphers allerhand Insekten zuwider und tödtlich; son-dern nach gewissen Versuchen haben auch zween Gran des-selben eicen Sperling, sechs Gran eine Taube, und einhalbes Quintlcin eine Katze gctödkct. Ob er wider dieschädliche Wirkung des Mohnsafts ein Gegengift seye,wie Bäcker (in seinen nüzlichen Gebrauch des Mikrosc.)vorgegeben hat, muß erst durch weitere Erfahrungen be-stätiget werden.
Auf den Inseln Sumatra und Borneo wachset einBaum, welcher von den Einwohnern Liono genennetwird, und einen reinen natürlichen Campher, der aberjedoch von dem gewöhnlichen japanischen Campbcr ziem-lich verschieden ist, zu gewissen Zeiten sehr reichlich ent-halten soll; dieser Baum aber, dessen insonderheit Aäm-pfcr, Grimm, und Brcyne Meldung gethan haben, istvon dem vorbcschricbcncn japanischen Camphcrbauingänzlich verschieden; man sehe von demselben Kai Hist.plant. T. II. p. 1678. fq- und Cartheuser Mat. med.
T. II. p. 21 ; feqq.
4) Culilabanbaum. Laurus Culilaban. Vierte
Mit Blattern, welche drey Ribben haben, und gerade ^ ct *gegeneinander über stehen, Laurusfoliistripliner-viis oppolitis. LINN.Syst. ve§ p.317. Mant.alt. p. 2}?. Mat. mcd. ed. 2. n. 208* Cortex zeichen,caryophyloides. RUMPH amb. 2. p. 6?.t. 14. Coelit-Lawan. Eph. Nat. cur. dec» 2.ann. ;. p. ^3.
Obschon die Blüthe von diesem Baum „ochnicht beobachtet und beschrieben worden, so lasset sichdennoch auS der Aehnlichkeit seiner Blatter, Früchte undanderer Elgenschafren wit vielem Grunde muthmasse«,
Kk 5 daß