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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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526
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526 Zwote Classe. Achter Abschnitt.

Lorbeer, nug beschützt ist, oder in Gewächshäusern ziehen. ImGriechische» heißt der Lvrbcrbaum Daphnc ; bey denArabern 6aue oder 6ar ; im Lateinischen Laurus;bey den Spaniern Laurel; bey den Jtalianern Lauraoder Laune™ ; bey den Franzosen Laurier; bey denEngländern Laurel - tree; und bey den HolländernLaurierboom. Der weibliche Lorbeerbaum wird nochbesonders von den Engländern Bay-tree, und von denHolländern Bakelaar genennet , welchen Namen dieletzter» auch seinen Früchten geben. Diese Früchte,welche insonderheit in den Apolhccken gebraucht wer»den, heisscn insgemein Lorbeeren, Baeeae lauri , undbey den Franzosen Bayer de Laurier ; sie enthalten eingedoppeltes Del; daS eine nämlich, das man durchdie Destillation bekommt, ist flüchtig, subtil, hell, undvon einem starken Geruch und scharfen Geschmack; dasandere aber, weiches man durchs Kochen und Auspresisen erhält, ist dick, grünlicht, fett und ohne Schärfe;das erstere ist hitzig, stärkend und zertheilend , das amdcrc aber hat mit andern festen Oelcn einerley Eig n«schaft. Man gebraucht die Lorbeeren unter mancherleyZubereitungen sowol innerlich als äusserlich i» der Arz«neykunst; Die Blätter aber, welche ebenfalls wohlrie»chcnd und gcwürzhaft, wiewohl von'schwächerer Wir«kung sind als die Beeren, mchccnthcils nur in der Kü-che. Der Lorbeerbaum war bey den Alten dem Apollogeheiligt!; und die Lorbeerzweige gebrauchte man als Sie-geszeichen und zur Krönung der Ucbcrwinder, so wieauch hernach zu Kranze» für Dichter und andern Ehren-bezeugungen ; von welchen Gebrauche» noch jctzo ver-schiedene Sinnbilder und Redensarten ihren Ursprunghaben.

Sieben-te Art. 7) Indianischer Lorbeerbaum. Lauras indica.

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Welcher aderichte, lanzenförmige, pcrennirende undflache Blätter bat, dessen Zweige von gewissenNarben rauh oder höckericht sind, und dessen Blu»