79. Gatt. Lorbeer. Lauras. 525
lanceclatis venofis perennantibus; floribus gorl'c^t.qaadrifidis. LlNN. Syst. veg. p. 317. Spec.pl. <529. Hort. ciiff. Hort. ups. 98. Mat Unter»mcd. 194. ROY. Lugdb. 98. Laurus vulga- siH"»ris. BAUH. pin. 460. Lauras. CAM. epit. fHJSj*60. TUURNF. inst 597. DOD. pempt. 849. ‘ *
RAI. bist. 2. p. 1688. BLAK.W. Herb. t. 17s.
Die Blätter dieses in Europa ziemlich betaun.
<en Baums sind zwar, wie bey den vorhergehenden,glatt, steif und perennirend; sie haben aber, wie auchbeyden nachfolgenden Arten, nicht dreyRibben, son»der» nur eine Mittclribbe, welche auf beyden Seitenverschiedene Adern von sich giebt. Seine Blumen undFrüchte wachsen auf einfache», kurzen Stielen, zu zwey,drey, auch vier beysammen in den Winkeln der Blätter;und die Geschlechter sind ganz getrennet, so daß er keineZwitterblumen, sondern auf einigen Släminen lautermännliche, auf andern aber bloß weibliche Blumen her»fürbringt. Diese Blumen bestehen meistens aus vierblaßgciben.Blunienblättlein, und die männlichen habeneine verschiedene Anzahl, nämlich acht bis vierzehenStaubfäden; und auf die weibliche Blumen folgenlänglichrunde schwarze Früchte, welche keinen Kelch ha.den, und ohngefehr so groß sind, als kleine Kirschen, undunter einer dünne» Haut einen gespaltenen Kern ein»schltcffen. Die Blätter sind länglich, und oben und un»ten zugespitzt, haben eine verschiedene Größe, und ste-hen ohne gewisse Ordnung auf kurze» Stielen.
Der Lorbeerbaum wächset nicht nur in Asien undGriechenland, sondern kommt auch in den südlichenLändern von Europa, in Italic», Frankreich, Spanienund Portugal sehr häufig sowohl, in den Wäldern als inden Gärten, in freyer Luft fort; er blüdct in diesen Län-dern im May und bekommt im October reife Früchte.
In Holland, England, Deutschland und ander» kälternGegenden kann man ihn nur in den Gärten, wo er ge-nug