Cercis
vdcr
Judas
bäum.
Zwote
Art.
Unter*
fcfjd
dungS-
reichen.
552 Zwote Classe. Neunter Abschnitt.
Erde wohl umgraben, daß sich die Wurzeln uach allenSelten ausbrciie» können, auch muß man zu dieser Zeitalle starke Scitcnäste wegschneiden, wenn man will, daßdie Baume schön hochstämmig werden sollen.
2) Amerikanischer Judasbaum. Cercis Ca-nadensis.
Mit herzförmigen und etwas haarigen Blattern, Cer-cis foliis cordatis pubelcentibus. LINN. Syst.veg. p. 326. Spec. pl. ?3v Hort. Cliff. k 6.Hort. Upf. qq. l\OY. Lugdb. 4^g. GRON.virg. 47. Siliquastrum Canadense. TOURNEF.inst. 647. Siliqua f’ylvestris rotundifolia Ca-nadensis. TOURNEF. Schol.26. Arbor Jit-dae Americana. RAt Mist. p. 17:8. Ceratia. agrestis Virginiana folio rotundo minori. RAI.Dendr. 100.
Dieser Baum unterscheidet sich von dem vor-hergehenden insonderheit durch seine Blatter, weiche amStiel zwar auch herzförmig, vorne» aber nicht rund sind.sondern sich in eine scharfe Spitze endigen; auch sollensie nach deg RiltcrS von Linne und Millers Zeugnißhaarig seyn, welches aber von andern widersprochenwird, und demnach nichts beständiges seyn muß, daherer auch beym du Roi zum Unterschied des vorigen besserCerds (canadensis) foliis cordato-acuminatis, CcrciSmit herzförmigen und vorne zugespitzten Blättern, heißt.Er wachst in Canada und den meisten Tbcil von Nord-amerika wild, wo er von den Einwohnern Red but,oder Rothknopfgencnnct wird, welcher Name vermuth-lich von den rothen Knospe» herkommt, die im Frühlingnoch vor den Blättern zum Vorschein kommen. Mankann ibn, wie den vorhergehenden, aus dem Saamcn zie-hen, und Herr Miller versichert, daß er in Englandeben so dauerhaft seye, und in freyer Luft sehr wohlfortkomme. In seinem Vatcrlande bekommt er eine
mit-