82. Gatt. Cercis oder Iudasbaum. 5sz
mittelmäßige Grosse ; in England aber wird seinStamm selten über zwölf Schuh hoch, und treibet oderAeste nahe an den Wurzeln. Seine Aeste sich schwä- Judas»chcr, als des vorigen; seine Rinde ist aschgrau; seine bäum.Blumen sind auch roth , aber kleiner und nicht so schön,sie erscheinen zu Anfang dcS May vor den Blättern, wel-che eben so wenig, alS bey dem vorigen, von dem Un-geziefer beschädiget werden. Seine Blumen, wiewohlsie nicht viel Geschmack haben , werden von den Ameri-kanern inSgemcin zum Salat gebraucht, und von denFranzosen mit Eßig eingemacht ; sein Holz, welcheseine seine Politur annimmt , und die »ülilliche Farbe,Zeichnung und Struktur hat, wie des vorigen seines,kann auch eben so zu kleinen Kästchen , eingelegten Tisch-blättern und anderer feiner Arbeit gebraucht werden.
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Drey und achtzigste Gattung.
B a u h l n i e. B a u h i n i a.
Bau«
L1NN. Gen. pl. n. 511. huste.
r Bau-
^iffcr Gattung Pflanzen mit zehen Staubfäden, tstma.
einen Slanbwcg und ungleiche» Blumenkrone,hat plumier den Namen, Baubrnra , beygeleget ; um zxjche„dadurch daS Andenken der zwey Bruder, Johannes, derGat«und Caspar Baulich , zu verewigen , welche in der tung.Mitte dcS nächstvcrflossencn Jahrhunderts gclebet, undsich durch fleißige Untersuchungen und verschiedene sehrberübmte Schriften große und unsterbliche Verdiensteum die Kräuterkunde erworben haben. Die Kenn-zeichen dieser Gattung sind folgende: Der Blumenkelchist in fünf Abschnitte zerspalten, und fället nach derBlüthe ab ; die Blnmenkrone bestehet aus fünf lanzcn-föriliige» oder laiiglichten Blumenblättleiu, welche vonM m 5 einaii«