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Sieben und achtzigste Gattung.
G u i l a n d i n e. G u i 1 and ina. Guilan«
dinc.
Guilan-
dina.
LINN. Gen. pl, n. 517
S irtneus hat diese Gattung nach dem Melchior
(Suilandin, einem Krautcrkundigen des sechszc Kenn«heuten Jahrhunderts, welcher, nachdem er verschiedene zeichengroße Reisen gethan hatte , endlich Professor der Bo- derGak«tanif z» Padna wurde, also benennet: im Deutsckcn ^" 3 'führen die dazu gehörigen Pflanzen insgemein den Na«mcn, Schnsscrbaum, oder auch Schnellkaulchcn ; dieEngländer nennen sie blickae - tree. Die Kennzeichendieser Gattung sind folgende: Der Blumenkelch beste-het aus einem Stück, und ist prafentiricllerförmig;die Blumenblattlein sind ziemlich gleich, und dem Halsedes Blumeiikclchs einverleibet; auf die Blume folgteine Hülsenfrucht von rautenförmiger Figur, welcherunde und flachgedrückte Saamcn oder Steinlein ent-halt. Bey einigen Arten dieser Gattung sind die Ge-schlechten ganz gelrennct, und vielleicht lehren künftigeBeobachtungen, daß solches auch bey den übrigenderselben Statt hat. Es kommen beym Linncus fünfArten vor , von denen die drey ersten zu denGesträuchen , die zwo letzten aber zu den Bäumengehören.
4) Del' Moringabaum. Guilandina Mo- Viert«:
Act.
rmga.
Guilandine mit «„bewehrtem Stamm und meistens u„tec<zwofach gefiederten Blattern, deren untere Blatt- schei-lein dreyfach sind, Guilandina inermis , foliis dungs«subbipinnatis , foliolis inferioribus ternatis, ikichen«LlNN. Syst. veg. p. 329. Mant. plant. alt. p.
Z 79 - 'Sp. pl. 546. Flor. zeyl, n, lyy. Mat. med.