21. Gatc. Tolubaum. Toluifera. f89
itibfen Bkattlein, von denen viere schmal, gleich lang, Tolu-und etwas langer sind, als der Blumenkelch, das fünfte baun»,aber ist größer, eyrund herzförmig, hat einen Schwanz,der so lang ist, als die andern Blnmcnbla'ttlein, undnj^et daher weit über dieselben heraus; innerhalb derBlume befinden sich zehrn kurze Staubfaden, mit läng-lichen aufrechten Staubbeuteln, und in der Mitte der«selben ein rundlichtcr Fruchtknoten mit einem sehr kurzenGriffel, der sich in eine scharf zugespitzte Narbe endiget.
Wann die Blüthe vorbey l(t, so wird aus dem Frucht-knoten eine rnndlichte Frucht von der Größe einer Erb-se, welche innwendig vier Fächer hüt, und in jeglichemFach einen einzige» langlicht cyrundcn Saamcn ein-schließt. Miller sagt noch, ma» könne diesen Baum inEngland auS dem Saame» ziehen; man müsse denselbenaber z» dem Ende so frisch als möglich, aus seinemVatcrlande koitnuen, und beym Verschicken in Sand le-gen, weil er in einem Papier unterwegs allezeit vonInfekten zerfressen würde; die junge Pflanzen müssen imGcwachshaufe auf gleiche Weise, wie der Caffccbaiim,behandelt werden.
Zwey und neunzigste Gattung.Kampecheholz. Haematoxylum*
LINN. Gen. pl. n. 525.
M?on dieser Gattung werden folgende Kennzeichen an-gegeben: Der Blumenkelch ist in fünf Abschnittezerspalten ; die Blumenkronc bestehet aus fünf gleichenBlattlein; der Griffel hat eine ausgeschnittene Narbe;die auf die Blume folgende Frucht, lst eine lanzenför-mige einfacherichte Saamenkapfel, welche aus zwey na-chenförmigen Schaalenstücken bestehet. ES gibt, so
viel
Kaulps«
cheholz.
Hae-
mato-
xylum,
Kennzei-chen derGat-tung.