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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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590
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59v Zwote Classe. Neunter Abschnitt.

Kämpe» viel man gegenwärtig weiß, nur eine einzige Art voncheholz. dieser Eatiung, und diese heißt schlechthin:

Art. i) Kampechehol; oder Blutholz. ttaengatv-

xylum Campechianum.

LINN. Sylt. veg. p. 331. Spec. pl. ^49. Hort.Cliff. 160. Mat. med. 2. n. 223. R.OY. lugdb.4öy. MILL. Ditt. IACQ. Obs bot. 1. p. 20.Lignum Campechianum, Ipccies quacdam,SLOAN. jam. 213. hist. 2. p. 183. t. 10. f.,. —4. CATESB. car. 3. p. 66. t. 66. Haemato-xylum l’pinofum, ioliolis pinnatis, racemis ter-minalibus. BROWN. jam. 1. p. 22J.

Die Abbildung!, welche von diesem Baume indem Blakrveillschen Kräuterbuche gegeben wird, ist»ach Herrn Iacquins Erinnerung ganz unrichtig.Sein Holz, welches häufig zum Farben gebraucht wird,heißt, wegen seiner rothen Farbe, Blmbolz, und vonseinem Datcrlande hat es den Namen Campechcbolz,von den Engländern wird es Bloodwood, Logwood,oder Campeachy wood gencnuct. Dieser Baum wachstin der Bay von Campcd)e, zu Honduras, und in ver-schiedenen Theilendes spanischen Westuidiens wild; undwird daselbst scchzcheu bis zwanzig Schuh hoch. SeineStamme sind insgemein krumm und sehr »ugestallct, siewerden auch selten dicker, als ein Mamisschcnkel; seineZweige kommen ohne Ordnung auf allen Seiten her-aus, und sind krumm, unregelmäßig nur starken Sta-cheln und mit gefiederten Blattern besetzt, welche auszwey, drey bis vier Paar klctnen, eyruuden, zugestumpsi»rcn und oben gezahnten Rappen bestehen. Die Blumenwachsen in langen und dichten traubensöcmigen Büschelnmeistens an den Enden der Acstc, oder auch aus denWinkeln der Blatter; sie baden einen purpucrotbe»,bleibenden, fünfblattcrichtcn Blumenkelch ; fünf blaßgcl»be eyrundlichte Blumenblattlcin, welche größer sind als

der