658 Zwote Classe. Neunter Abschnitt.
Averr« gebraucht diese Früchte eben so, wie die von dem nach,hoe. folgenden; insonderheit macht man, wie Bonriuv undGrimm berichten, aus ihrem Saft einen Syrup, wcl»chcr in hitzigen Fiebern und Gallenkrankhciten sehr dien«lich ist; auch werden die Blumen zu gleicher Absichtin einer Conscrve gebraucht.
i) Carambole. Averrhoa Carambola.
Zwote
sjjjjf fruchttragenden Blattwinkeln; und langlichten
Unter- scharfcckigen Acpfcln, Lverrboa axilli8 tolio-
schet« rum frubiistcLncibus; pomis oblongis acutan-
kstugö- guiis. L 1 NN. Syst. veg. p. 357. Sp. pl, 613.
{<1(9(11. Fior. zeyl. n. 178» Malia Goenfia, fruttu
octangulari pomi vulgaris magnitudine. C.BAUH. pin. 433. Prunum stellatum. RUMPH.amb. 1. p. 113. t. 33. Tamara Tonga, liveCarambolas. RHEED. mal. 3. p ;i. t. 43, 44.RAI. hüt. 1449. BURM. zeyl, 148. Flor.ind. 106.
Dieser Baum hat mit dem vorhergehendengleiches Vaterland, und wird ebenfalls sowohl in Ma«labar , alS auf den moluccifchcn Inseln in den Gartengezogen. Sein Stamm hak eine braune rauhe Rinde,und wird zwölf bis vierzchc» Schuh hoch; er theiletsich oben in viele Acstc, welche sich ringsherum schönausbreiten, und eine zierliche Krone machen. die einenangenehmen Schatten gibt. Seine Blatter stehen wech-selswcise, und sind gefiedert, so daß allemal auf jederSeite ihres Hauptstiels vier bis fünf cyrunde, spitzige, un»zertheilte, glatte Blattlein sitzen, welche auch wcchselswcifestehen, und auf ihrer obern Seite glanzendgrün, aufder unter» aber grau sind; diese Blattlcin schliessen sichdes Nachts unten zusammen; sie haben keinen beson-dern Geruch, aber einen bittern und herben Geschmack,und sind von ungleicher Größe, so daß allemal die un«
irrsten