664 Zwote Classe, Neunter Abschnitt.
Spon» Dich bey der größten Sonnenhitze unter seinem ange«dias. nenchmen Schatten eine Zuflucht haben möge. Die
Frau Merianin sagt, man nenne seine Früchte in Suerinam insgemein gelbe Pflaumen, ihr Fleisch scyc cß-bar, aber sehr fascricht, und habe eine zusammenziehen-de und schweistrcibcnde Eigenschaft, und färbe auch denSchweis gelb.
Zwote 2) Myrobalanenbaum. 8pc>n6ia8 My-no--• * balanus.
tlnf«c< txaubenförmigcn Blumciibüscheln, welche hin und
wieder an den Zweigen sitzen, und viel kürzer sind,dungs« alö die Blatter, Spondias racemis fpariis, folii$
zeichen, multo brevioribus. IACQ. amer. p. 139. t. S 1 -,Spondias Mombin. LINN. Syst. vcg. p. 337.Spondias purpurea. Sp. pl. 613. n. 1. MIL.L.Diü. n, 1. Spondias diffuse , foliis plurimisminoribus pinnatis, penna compreflfa lulcata,floribus praecocibus. BPvOWN. jam. 2. p,228- Myrobalanus minor, fqlio fraxini alato,fructu purpureo, osliculo magno fibrofo.SLOAN. jam. 182. bist. 2. p. 126. tab. 219,f. 3, 4, -3. PvAI. dendr. 43. Myrobalanusfolio fraxini alato, fruttu luteo, oiliculo ma-gno fibröse. SLOAN. hist, jam. 2. p. 123. tab.2,9. f. i, 2. Prunus americana, oiliculo ma-gno ex filamentis lignofis rcticulatim conflato.PLUK.. alm. 307. t. 218. f. 3.
Dieses ist ein Baum, welcher kein schönesAnsehen hat, und dessen Höhe »ach Beschaffenheit seinesAlters und des Bodens, worinnen er wächset, sehr ver-schiede» ist, und sich bisweilen auf dreyßig Schuh be-lauft; seine Rinde ist dick, und sein Hol; wcislicht, undleicht zerbrechlich. Sein Stamm wächset aufrecht undgerade, wenn ihm nicht eine uachläßige oder mit Fleißgeschehene schiefe Pflanzung, oder eine in der JugendMittM Beschädigung, eine auf den Boden hängende
oder i