107. Galt. Spondias. Spondias. 667
delt werden; woher aber die übrigen vier Sorten gc« S-pon-„ommen werden, ist noch ziemlich unbekannt; man sehe dias.inzwischen davon LINN. Mat. med. edit. 2. p. 233.
Die Abbildung, welche Herr Hourrupn hier Tab, X..fig. 2. mitgetheilet hat, befände sich unter den gemahltenAbbildungen coromandelischer Pflanzen deS alteren HerrnPros. Burmanns, wo aber keine weitere Nachricht,als der Name, Caddecoy , Arbor MyrobalaniferaCitrin. dabey stunde. ES ist also noch unbekannt, zuwaS für einer Gattung dieser Baum gehöre ; denn auSder Abbildung erhellen die Kennzeichen nicht deutlichgenug, wie Herr Houkkuxn selbst gestehet. DieBlu»uien scheinen keine Blumcnblattlein, sondern nur einenKelch , und nicht über zehcn Staubfaden von gelbltchterFarbe zu haben; sie wachsen in ganz einfachen langentraubenföcmigrn Büscheln an den Enden der Zweige,und in den Winkeln der Blatter; und die darauf folgendepflaumenföcmige Früchte, welche in der Abbildung zumtheil schon völlig ausgewachsen scheinen, aber doch alleeine grüne Farbe haben, sind der Lange nach gefurcht,und sehen den Myrobalanis citrinis der Apothcckcn ihrerauffern Gestalt nach sehr ähnlich, nur daß letztere, auchgetrocknet, etwas größer sind. Die Blatter stehen geradegegeneinander über, und sind vollkommen eyrund, amRande »»gekerbt, auf der Oberfläche glatt und hellgrünmit gelben Adern, welche parallel nebeneinander von derMittclribbe schief nach dem Rande laufen. Herr Houc»tuyn nennet diesen Baum Myrobalanifera citrina,foliis conjugatis ovalibus, floribus racemosis, fruüu«vato sulcato.