109. Gatt. Wurjelbaum. Rhizophora, 679
Schenkel ist fast cylindrisch, ungefehr anderthalb Zoll Wurjek«lang , ganz glatt, und von einer glänzenden blaßgrüneu haum.Farbe; das Grundstück aber ist nicht viel über einenZoll lang, an seiner Basis dicker und höckerichk, undhat eine braune rauhe Oberfläche. Das Grundstückund der Schenkel sind innwcndig gröstenlheils hohl;der Saame aber, welcher ein ziemlich schweres Gewichthat, enthalt unter seiner dünnen spröden Haut eine vestemarkichtc aus sehr vielen in die Lange laufenden zähenFasern bestehende Substanz, welche weiß ist, an derLuft aber alsbald röthlich wird, und mit dem jungen1 Hol; des Baums vollkommen übereinkommt. Die Cut-
1 stehungszcit und daS Wachsthum dieser jetztgemcldten
I Theile der Frucht ist ungleich; im ersten Monat nam«
j lich nach der Blüthe ist der Fruchtknoten kaum so groß
| als eine Erbse, übrigens verändert sich die Blume
j wahrend dieser Zeit wenig , als daß die Blumcnblattlei»
! und Staubfaden weg sind , und der Kelch nach nnd nach
! unansehnlicher und giüner wicd; alsdann bildet sich aus
? dem Fruchtknoten allmählich daS Grundstück, und im
dritten Monat tritt aus demselben erst die Spitze deSSaamens hervor, welche aber zween Monate hindurchklein bleibt, so lange nämlich, bis das Grundstückvöllig ausgewachsen isthernach wachst der Saamejeglichen Monat ungefehr um anderthalb Zoll; und wennder Saame fast seine vottkommenc Größe erreicht hat,so kommt endlich auch der Schenkel zum Vorschein, undhitdet sich zwischen dem Saame» und Grundstück in demzehenten Monat; je reifer hierauf der Saame wird,desto lockerer wird seine Verbindung mit dem Schenkel,und zuletzt trennet er sich von demselben, und fallt un-gefehr im zwölften Monat von selbstcn ab ; die übrigenTheile bleiben noch etliche Tage an dem Baum stehen,worauf sie samt dem Stiel auch abfallen. Auf solcheWeife vergehet von der Zeit der Blüthe an, bisyie Frucht vollkommen reif ist, fast ein ganzes Jahr.
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