iog. Gatt. Wur;elbamil. Rhizophora. 6 83
Abbildung aber, die er davon gibt, erscheinen sie ziemlich Wurzel«cylindrisch und stumpf Er sagt auch, daß diese Früch« bäum.te paarweise an dem Baum bangen, wie kleine Wachs-kerzen, und ungefehr eine» Schul) lang, gestreift, undanfänglich von einer dunkelgrünen Farbe seyen, hernachaber gelb, und endlich braun werden Dieser Baumwachset in Malabar und auf den ostindischen Inseln ineiniger Enlfcrnung von dem Strande des Meeres, dochimmer in Morasten und Busen, die von der Ucbcrströ-mung des Mecrwaffers ihren Ursprung haben.
6) Käßtragender Wurzelbaum. Rhizophora Sechstecaseolaris. Act.
Mit eyrunden und stumpfen Blattern; einzclen Blu- U,ner«nie»; und scheibcnrundcn, flachgcdrückicn, und schci«mit einer steifen Spitze besetzten Früchten, Rhi- dungs-zophora foliis ovatis obtufis; floribus folita-riis; frustibus orbiculatis depressis mucrona*tis. LINN. Sylt. veg. p. 368. Spcc. pl. 635-.Mangium Caseolare. RUMPH.amb. 3. p. in.t. 73, 74. BLJRM. Flor, ind. p. 108.
Dieser Baum wachset nebst dem vorhergehen-den auf den moluccischcln Inseln, und wird vomRumph IVlangium Caseolare, kaßlcintragcndcc lVIan-gi, gcnennct; der zugleich bemerket, daß es zwcyerleySorten davon gebe, nämlich eine weisse und rothe, wel-che beyde von den Indianern Brappat genciinet wer-den. Der weisse Brappat hat die Gestalt eines Eich-bamiis, und einen Stamm , der gemeiniglich zween odermcl r Schuh dick, und krumm ist, und große Acstc vonsich giebt, die mit einer rauhen zerrissenen Rinde bedecktsind. Seine Blatter sind breiter und mehr rund, alsbey dem vorigen, ungefehr vier Zoll lang, dick, glatt,und unzerbrechlich, wie die Pvrtulacblattcr, und habenxinei falzichtcn Geschmack \ sie stehen an den dünnen Zwei-gen gerade gegeneinander über, daß cö fast aussieht, als
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