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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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682
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6gr Zwote Classe. Zehenter Abschnitt.

Wurzel« Vogel in Menge daselbst auf; auch trift man ganze Haufenbäum. Krebse darinnen an. Die untersten in einander gefloch«tenen Wurzeln der Baume dienen den wilden Jägern,die es gewohnt sind, auf denselben über dem Wasser undsumpfigen Boden sicher herum zu wandeln. An den Aer«nun der Wurzeln , die nach der See zu stehen und bis insWasser hinein reichen, hangen sich die in den Reisebe«schrcibuugcn so berühmte Austern an, von welchen mansagt, daß sie auf Bäumen wachsen, und welche dtc Ameri-kaner durchgehendS sehr gerne zu speisen pflegen. DieFrucht dieses Baums hat einen zusammenziehenden Ge-schmack , und gibt ehen sowohl als die Rinde, eine guteLohe für die Gerber.

Fünfte 5) Kleiner Wurzelbaum. Rhizophora cy-

lindrica.

Unter« Mit cylindrischen und stumpfen Früchten , Rhizophoraschei« fruflibus cylindricis cbtusis. LINN, Sylt. veg.

feiin 33 » p. 368.8p pl. 635. Karil - Kandel. R.HEEÜ,

zeichen. mal. 6. p. 56. t. RAI. hist. p. 1770. Man-

gium minus. PvUMPH. amb. 3. p. 106. t, 69.BUPvM. Fl. ind. p. 108.

Dieser Baum wird in Malabac Raril-odepRanil-RandLl; von den Holländern Tamme Pvunboom,zahmer Lohbaum; und von den Portugiesen Zalgeira 1 a-tivo gcncimct. Seine Früchte sind niemals dicker, alsein kleiner Finger , und werden, wann sie noch jung undzart sind , zur Speise gebraucht. Rumph nennet ihnden kleinen Mangibaum , weil er einen sehr niedrigenStamm hat, der nicht dicker als der Fuß eines Menschen,und sich , wie ein Gesträuch in viele dünne Zweige zer«theilet. Seine Früchte sind nach der Beschreibung diesesSchriftstellers an ihrem untern Ende schmal und nnge«fphr so dick, als ein Federkiel, bekommen aber nach undUgch gegen vorncn zu die Dicke eines kleinen Fingers,j'gh spitzen sich alsdann wiederum schnell zu; in seiner

Abbil«