iio, Gatt. Garcinie. Garcinia. 689
gelben Flecken, und ist auf dce einen Seite roftnfärbig; Garcidie Schaale dieser Frucht ist fast den Pomcranziischaa- me.len ähnlich, nur ist ste noch dicker' und auch weicher undsaftiger, sie umgibt ein wciffcs und sehr saftiges Fleisch,worliincii in der Mitte sechs bis acht ziemlich harteSaamen liegen, von denen sehr oft kein einziger frucht«dar ist. Die Schaale» dieser Früchte sind ziemlich bit-ter und zusammenziehend, fast wie an den Granatapfeln,ihr Fleisch aber ist ungcmein süß, erfrischend und ange-nehm, und hat einen Geschmack, fast wie Erdbeeren undTrauben, welche beyde eS an Annehmlichkeit noch weitübertritt- Auch sind diese Früchte, die man aber ausjetztgemcidtcn Ursachen, nicht änderst als geschält essenkann, so gesund, daß sie sowol von Kranken als Gesun>den ohne Schaden genossen werden. Die Schnakenwerden getrocknet, und von den Indianern wider dieRuhr gebraucht; auch bedienen sich die chinesischen Fär-ber derselben zum Grunde schwarzer Farben, welche da-von sehr dauerhaft werden. Dieser Baum liebet inson.decheit einen rothen, fetten, lcimichten, und zugleich et-was steinigen Boden, und kann nicht viele Nässe leiden,und kommt nirgends als in warmen Ländern fort; seinHolz taugt nur zum Brennen.
r) Celebische Garcinie. Garcinia celebica. Zwote
Mit laiizenformtgen Blättern, und drcyblumigen Blu-menstielchen, Garcinia foliis laneeolatis, pe-dunculis trifloris. LINN Syrt. veg. p.
Sp. pl. Mangostana Celebica, RUMPH.amb. i. p. 134. tab. 44. BURM. Flor. ind. zeichen,p. -oy.
Dieser Baum, welcher zwar in Ostindien überhauptju Hause ist, wird vom Rumpl) der cclcbikche Mango-stan geiienuct, weil er ihn hauptsächlich auf der InselCelebeS angetroffen hat; sonst wird er insgemein Ri-tas, und daher von den Holländern Rirasbovm gencn«
Kinne PflanzenM. I.Th. L x net.