Buch 
1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
705
JPEG-Download
 

70 f

Hundert und vierzehnte Gattung.

Eugenik« oder Jambusenbaum. LuZenm. e«gente

6en. pl. n. 616.

Eüge-nia.

|iefe Gattung Pflanzen mit zwanzig oder mehrerendem Kelche einverleibten Staubfaden, und einem Kennzei»Staubwege, wird insgemeinIambvv «oder Jambufci.» chen derdaum,u»d von den Holländern Iambooe-booiN genennel;

Michel« aber hat ihr zu Ehren des berühmte» Prinzen, <u ” 3 *Lugemuo, eines große» Betöcdeces -er Wlffenschaf»

<en, -en Namen Eugenia beygeleget. Ihre Kennzei»chen sind fügende r Der Blumenkelch ist in vier Stü»cke zerspalten, und sitzet auf dem Fruchtknoten; die Blu»Menkrone bestehet aus vier Blattlein; die Frucht ist eineMeistens mit dem Kelch gekrönte viereckigte Steinfrucht,welche einen einzigen Kern enthalt. Es gehören hiehecr

i) Malaccischer oder sogenannter zahmerJambu- Erstesenbamn. Lu^enia NnlLLLLnli5. Art.

Eugenie mit »»gekerbten Blattern; und ästigen Blumen».. (

stielen, die an den Seiten der Zweige stehen, Eu-genia foliis integerrimis; pedunculis ramosis, dungs»lateralibus. LINN. Syst. veg. p. 384. Spec. zeichen»pl. 672. Flor. zeyl. n. 187. Persici olüculofructus malaccensis rubens. C. BAÜH. pin.

44t. Jambol'a domcstiea. RUMPH. amb. i.p. >2l. tab. 37, 38. Nati-schambu. RHEED.mal.i. p, 29. t. 18. RAI. hist. p. 1478. BURM,

Flor. ind. p. 114.

Dieser Baum ist zwar eigentlich in Ostindienzu Hause, doch wird er, wie Herr Miller in seinemGartnerlexicon berichtet, auch in Brasilien in den Gär,

»eil gezogen. In Ostindien wird er insgemein der zah»

Linne pfiansktrsyst. I. Th. P y ms