708 Zwote Classe. Eilfter Abschnitt.
Eugenie Blatter sind langer und schmaler, als bey den andernVarietäten; und seine Früchte so dunkel purpurcoth ,daß man in der Ferne nicynt, sie seyen schwarz, übri-gens sind sie eben so saftig und angenehm, als von denandern. Man findet diese schwarze Iambus?« häufigauf den östlichen Inseln in Indien.
8wote 2 ) Gdyeirm Jambusenbaum. Eugenia
Jambos.
Unter- Eugenie mit ungekerbten Blattern; und ästigen Blumen«schei- stielen, die an den Ende» der Zweige stehen, Eti-
iricbeu genia foliis integerrimis; pedunculis ramosis
* ** ' tcrminalibus. LINN. Syst. veg. p. 384. Sp.
pl, 672. Flor. zeyl. n. i8s> Persici ossiculofru&us malaccenfis ex candido rubescens.C. BAUH. pin. 441. Jamboso iilvestris alba.RUMPH. ainb, >. p. 127. tab. 39. Malacca-Schambu. RHEED, mal. 1. p. 27. tab. 17.RAI. hilt.i p. 1478. BURM. Fl. ind. p. 114.
DieserBaum wird vom Rumpf) der wilde weifstJambosenbaum gencnnet; weil seine Früchte sich vondes vorhergehenden seinen durch ihre wcissere Farbe unter,scheiden. Er hat mit dem vorigen einerley Heimalh,wächst aber meistens niedriger, wiewol seine Blattereben so groß. und oft eine Spanne lang, und sechsQucrfingec breit sind; Lmneuo sagt, sie seyen untenam Baum eyrund, und nicht gar groß , die obere aberseyen lanzenförmig und sehr lang. Seine Blumen wach»sen auf ästigen Stielen, meistens an den Enden derZweige, bisweilen auch hin und wieder an den Seitenderselben. Seine Früchte sind bey weitem nicht so an-geuehm, als die von dem vorhergehenden, und werdendaher selten, ausgenommen, wo man keine bessere hat-,oder mit Wein und Zucker eingemacht, geeffen; dennsie sind nicht so saftig, und ein wenig bitter.
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