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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
709
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I I4. Gatt. Eugenik. Eugenia. 709

3) Vastard - Gujavabaum. Eugenia Psevdo- DrittePfidram.

Cugenie mit ungrkerblcn Blattern; und viele» einfachen Unter»Blumenstielen, die sowol in den Winkeln derBlat- schei-ter, alS an den Enden der Zweige stehen, Euge- düng-»nia foliis integerrimis; pedunculis unifloris ikichen.pluribus axillaribus & terminalibus, LINN.

Syst. vcg. p. 384. IACQ. amer. p. 152. t. 93»

Diese Art ist vom Herrrn Jacquin auf derInsel Martinique in den Wäldern, die an Bergen liegen,angetroffen werden; wo er sie im Oktober blühe», undim December und Jenner reife Früchte tragen sahe.

Sie ist, nach seiner Beschreibung, ein gerader, beyjwati«zig Schuh hoher Baum , welcher einem jungen europäi-schen Birnbaum nicht viel ungleich sieht. Seine Blat-ter stehen auf kurzen Stielen gerade gegen einanderüber, und sind lanzenförmig eyrund, mit einer schmalenund ein wenig gckrümten Spitze; sie sind ungefehrdrey oder vier Zoll lang, am Rande ungekerbt, und •auch übrigens glatt und glänzend, und von einer hell-grünen Farbe. Seine Blumenstiele, deren gemeiniglichmehrere beysammen stehen, sind ganz einfach, und übereinen Zoll lang. Die Blumen haben weisse Blumen-blattlein , und einen tief in vier Abschnitte zerspaltenenKelch. Seine Früchte sind kugelrund, und kaum einenhalben Zoll dick, sie haben ein dünnes Hautlein, undein weiches, süffes und rotbes Fleisch, in welchem eingroßer, kugelrunder Stein enthalten ist; anfänglich istihre Farbe grün, sie bekommen aber durch die Zeiki-gung nach und nach eine verschiedene gelbe, und zuletzteine scharlachrothe Farbe. Die Einwohner in Marti-nique nennen diesen Baum, wegen einiger Aehnlichkeitseiner Früchte, 6oyavier batard, oder Bastard,Cuja-pabaum.