7 ii Zwote Classe. Eilfter Abschnitt.
Myrten als die Lörbeerblätter, in Ansehung der Größe aberso verschieden , daß sie Herr Jacquin zuweilen übereinen halben Schuh lang angetroffen hat. Auf die klei«ne und röthlichwciffe Blumen folgen runde Beere,welche so groß oder etwas größer als Erbsen , und mitdem Kelche gekrönt sind, einen gewürzbaftcn Geruchund Geschmack haben, und von den Einwohnern eben-falls zum Mürzen der Speisen gebraucht werden.Jegliche Beere enthalt ungefehr sieben bis acht Säu-men. Diese Beere haben bey den Franzosen in Mac- >
tinique keinen besondern Namen, als daß sie dieselben :
Graines du Bois d’ inde , Saameu von den osiindi«schcn Baume, nennen. Herr Jacquin hat einige junge,armsdicke Bäumlrin dieser Art nach Europa geschickt,welche auch eine Zeitlang in den Gewächshäusern deswienerischen Garten wohl fortkamen, hernach aber imWinter alle erfroren sind.
Zwölfte 1 2) Jamaischer Pfeffer. Myrtus Pimenta.
Myrtenbaum mit Wechselsweise stehenden Blättern,Unto* Myrtus foliis alternis. LINN. Syst. veg. p.
fcHngg» Z8?. Sp. pl. 676. FI. zeyl. n. 186. Mat. med.
zeichen. 22>. Myrtus 'calycibus absquc appendiculis.
Hort. Cliff. 501. Myrtus arborea aromatica,foliis laurinis. SLOAN. iam. 161. bist. 2. p,
76. t. 191, f. 1. Caryophyllus foliis oblongo-vVatis alternis, racemis terminalibus et late-ralibus. BR O W N. jam. 247. Caryophyllusaromaticus americanus, lauri acuminatis foliis,fruttu orbiculari. PLUK, alm. 88. t. 155.f. 4. Piper Jamaicenfe. BLAKW. Herb. t.355. RAI. bist. p. i;o7.
Dieser Myrtenbaum wachset nicht nur inOstindien; sondern auch auf der Insel Jamaika, inGegenden, wo viele Hügel sind, und blühet daselbst im
ZuniuS,