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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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729
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117. Gatt. Mandel. Amygdalus. 729

Pfersichbäumen sowohl, als auf ihre eigene Stamme Man-pfropfe». Ihr Holz ist sebr hart, und hat öfters del.schöne Farbe», daher es zu allerhand zierlicher Arbeitsehr tauglich ist. Der ökonomische und medicinischeNutzen der Mandelkerne ist so allgemein bekannt, daßwir uns hier nicht nöthig haben dabey aufzuhalten.

3) Zwergpfersichbaum. Amygdalus pu- Dritteinila. Art.

Mit aderichten und runzlichten Blattern , Amygdalus y n(ct;(foliiis venöse-rugosis. LINN. Syst. veg. p. st-hesiMant pl. 74. alt. yr 4. HERM. lugdb. dungs-487. t. 489. Periica africana nana, florc in- zeichen»carnato. TOUllNEF. inst. c>2>. Amygdalusperiica nana, fiore carneo. FLUR. alm. 2st-tab. 11. fig. 4.

Dieser Baum, welcher auf dem Vorgebücgeder guten Hofnung j„ Afrika wild wachst, und auchnicht gar selten in Europa in den Garten zur Zierde ge-zogen wird, trägt runde, wollichtc und saftige Früchte,wie Pfersichc, welche aber sehr klein, und von keinemsonderlich angenehmen Geschmack sind. Er ist meistensniedrig, und nur strauchartig; seine Zweige sind zweenbis drey Schuh lang, glatt, und von einer dunkelro-then Farbe; seine Blätter sind lanzcnförmig, adcricht,runzlicht, und am Rande sagenartig gezähnt. Die Blu-men, welche öfters gefüllt, und also unfruchtbar sind,wachsen ohne Slielchen, gemeiniglich zwo aus einemKnospen, und haben eine flcischrvthc Farbe. Man ziehtin den Gärten inSgcmcin um der Schönheit willen die-se» igc Sorte von diesem Gewächs, welche gefüllte Blu-men trägt; und diese war in Europa schon vorher be-kannt, ehe der berühmte Kräuterkundige, Paul Her-mann, die wilde Sorte mit einfachen und fruchtbarenTaimen auf dem Dorgcbürge der gute» Hofnung ent-deckte.

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4) Zwerg.