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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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746
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746 Zwote Classe. Eilfter Abschnitt.

vermehren. Sie sind dünne und biegsam, besonderswann sie noch jung sind, und haben eine glatte dunkel»rothliche Rinde. Die Blatter stehen auf kurzen Stie,len , und sind ungefehr drey Zoll lang und nur einenhalben Zoll breit, sie haben am Rande sehr feineZahnchcn , und sind auf beyden Seiten glatt und glän-zend; auf der obern Seite haben sie eine schöne hell,grüne, auf der untern aber eine blaulichte oder meer-grüne Farbe. Die Blumen, deren je zwo oder dreyaus einem Knospen, jegliche auf einem eigenen undeinfachen Stiele entspringen, sind weiß und klein, underscheinen im May. Die darauf folgende Früchte wer-den im Julius reif, und kommen mit den kleinen wil-den Kirschen überein; sie sind roth, und haben einensauerlichten etwas bittern Geschmack, und werden sehrgerne von den Vögeln gefressen. Dieser kleine Baumwird auch in England und Frankreich zur Zierde inden Garten gezogen, wo er die freye Luft sehr gutausdaurct ; er lasset sieb auch leichtlich sowohl durchAbleger, als durch seine Früchte vermehren, und wirdvon den Franzosen gerne unter andern Stauden inLustwaldcr gepflanzct, um durch seine Früchte die Dö»gel anzulocken , daß sie i» denselben nisten.

10) Der gemeine Kirschenbaum. Prunus

Cerasus.

Mit Blumendoldcn, welche einen kurzen gcmeinschaft,lichcn Stiel haben ; und eyrundlanzenförmigen,glatten , doppelt zusammengelegten Blattern,Prunus umbellis lubpedunculatis; foliis ovato-lanceolatis, glabris, conduplicatis. LINN.Syst. veg. p. 386. Sp. pl. 679. S C O P. carn.11.987- Cerasus foliis ovato - Ianceolatis, l’er-ratis, inferne fubliirlutis, mucrone pruducto.HALL. bist. n. 1082. Cerasus foliis ovato-lanccolatis. LINN. Vir. Cliff. 43. Hort.

ups.