ii 8. Gatt. Pflaumen. Prunus. 747
ups. 125. Mat. med. 2;;. ROY. lugdb. 267.HALL. lielv, 336. Cerasus. RAI, hist. p. 1737.DU HAM arb. 2. t. 36. «. Cerasus {"ativafructu rotundo rubro acido. C. BAUH. pin.449. Cerasus rubra. BLAKW. Herb. t. 449-ß- Cera(us hortenlis , flore roseo. BAUH.pin. 430. Y- Cerasus hortensis , fiore pleno.BAUH. pin. 430. MILL. Diel. t, 89. f. i.^ Cerafa albadulcia. BAUH. pin. 430. e. Ge-rate carne tenera & aquosa. BAUH. pin. 430.>1. Cerasus acidilTima sanguineo sueco. BAUH.pin. 430. Cerasus pumila. BAU H. pin.430. *. Cerasus raeemosa hortenlis. BAUH.pin. 430. MILL. Ditt. n. 3.
Dieser Baum ist allenthalben in Europa,und besonders auch i» Deutschland so gemein, daß erhier keiner besonder» Beschreibung bedarf ; er wird vonden Franzosen Cerilier , und von den EngländernCherry - tree gcncnnet. Seinen lateinischen Namen soller von der Stadt CerasnS oder Cerasunte haben, wcl«ehe in der Provinz Ponlus in Asien am schwarzenMeer liegt; man sagt, Lucullus habe, nachdem erden Nflichridares überwunden, den Kirschcnbaum zuerstaus dieser Provinz, im Jahr 680. nach Erbauung derStadt, mit nach Nom gebracht, von da aus seye erungefehr 120. Jahre nachher, nämlich im Jahr Chri-sti 33. nach England, und von da aus nach und nachin die übrige Länder von Europa gekommen. Man hatdurch die Kunst eine große Menge Varietäten aus die»sein Baume gezogen; vielleicht sind auch einige dersel-ben durch natürliche zufällige Ursachen entstanden , undnachher durch die Kunst erhalten worden. Einige der-selben wachsen sehr hochstämmig, andere aber bleibenniedrig; die meisten blühen, wie bey andern Bäumengewöhnlich ist , mir im Frühjahr; es gibt aber eineSorte, welche den ganzen Sommer hindurch Blumen
und
Pflau-
men.