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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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748
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748 Zwote Classe. Eilfter Abschnitt.

Pflau, lind Früchte zugleich tragt; auch hat mau eine Sortenie«. mit gefüllten Blumen , die keine Früchte bekommt.Noch beträchtlicher ist der Unterschied , welcher in An«schling ihrer Früchte, insonderheit der Größe, Farbe,»nd des Geschmacks derselben statt hat ; diejenigen,welche eine herzförmige Figur haben und inSgemeingroß sind, werden Hrrzkicschcn gencnnct, und sindentweder schwarz mit eincm rothen Saft, oder roch,weißiicht oder gesprengt mit einem weisst» klaren Saft'Unter den übrigen runden Kirschen sind insonderheitdrey oder vier verschiedene Sorten merkwürdig, «am»Uch >) Die rothe saure Kirschen , welche Borats cspro-niana, und int Deutschen weichsekn , weichscMo«schon , oder Amarellen heiffen. 2) Rothe süsse Kic«scheu. .3) Schwarze süsse Kirschen, q) Schwarze saureKtrschen , welche einen rothen sehr sauren Saft haben,«nd Oerat'a austera, insgemein wemkirschen, gencn-«el werden. Diese und andere Verschiedenheiten kannman beym Tourneforc und Du Hamel, inglejchciti.i Miller», Gartneclexicon und in der Onomatologiabotanica wciters nachsehen , wo man sie ausführlicherbeschrieben , und bey den letzter,, auch die Art undWeise sie zu behandlen autresscn kann. Auch wollenwrr uns bey dem sehr mamiichfailigen sowohl ökono«niischen, als medicinischen Ruhen, dieser Früchte nichtanfhalren, indem solcher bey den verschiedenen Sortenverschieden, und gröstenchcils sehr bekannt ist. ' DasHolz dieser Baume ist gclbröthlicht, fein geädert, undziemlich hart und schwer , und laugt daher sehr gut zuverschiedener Drechsler - und Tischlerarbeit; zum Ban«holz aber ist es nicht dauerhaft genug, und auch nichtsonderlich zum Verbrennen tauglich, weil eö keine guteKohlen gibt. Das Kirschcnharz kommt in seiner Ei,genschaft ziemlich mit dem arabischen Gummi übcrein.

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