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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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785
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1 23 . Gatt. Virn. Pyrus. 785

Birnbäume auf Apsclftämme, noch Apfelbaume auf Biril.Tirnstamme pfropfen kann, da sich doch die Birnbäumeauf Quitten«Mispel - und Hagdornstammc, und diesewiederum auf jene pfropfen lassen. Es gibt bekanntlichin Ansehung der Früchte vielerley Sorten von diesemBaume, weiche aber aste ursprünglich von dem wil«den oder sogenannten Holzbirnbaum abstammen, undaus demselben nach und nach durch zufällige oder durchKunst erzeugte Abänderungen entstanden sind. Liane»»führet ausser demHolzbirubanme nur folgende vier Ver-schiedenheiten an: i) Bergamotten, Pyra Falerna;

2) Bon Chretiens Pyra Pompsiana; g) Muscatellec«dir», Pyra Favonia; 4) Gratiol > oder Pfundbicn,

Pyra Volema. Es gibt aber deren noch weit mehre«re, indem man in Miller« Gartnerlexicon achtzig,in der Onomatolostia botanica aber hundert und neunund neunzig verschiedene Sorten mit ihren Benennun»gen angeführet, und nach ihren verschiedenen Eigen-schaften beschrieben findet; auf welche Schriften wirauch deswegen verweisen wollen, da uns die Einrich-tung und der Raum hierüber weitläufig zu seyn nichtverstatten. Diese Sorten sind von einander nicht alleinin Ansehung der Größe, Figur, Farbe, Substanz unddeS Geschmacks; sondern auch nach der Zeit, in welchersie reif werden, und nach ihrer Dauerhaftigkeit unter-schieden. Im lctztern Betracht werden sie in Sommer«

Herbst» und Wintcrbirnen eingetheilt, indem nämlichdie beyden erster» im Sommer oder Herbst, die letztemaber erst im Winter eßbar werden; und bey allendreyen haben wiederum verschiedene Grade und Neben-umstande statt. Auch können einige Sorten unniiktelbac,wenn sie vom Baume kommen, ober nachdem sie einigeZeit lang gelegen haben, roh; andere aber nicht än-derst, als gekocht oder auf andere Weise zubereitet, ge-nossen werden;>daber man erstere Tafelbirnen, letztereaber Koch - oder Bratbicnen zu nenne» pfleget. Dermannichfaltige Gebrauch und Nutzen dieser Früchte,

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