Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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Vierte Classe.

Die Kräuter.

Herbae.

Vierte

Classe.

Die

Kräuter.

Vvn -en Kräutern überhaupt.

^iese Classe kommt mit den beyden vorhergehen- Vondc» in so fern überein, daß bey denen vte- denlcrlcy darin» enthaltenen Gattungen die Sten- Krau»gel, Blätter lind Blumen in ihrcin äusseren Ansehen ternnichts gleichförmiges haben, sondern ebenfalls von man- über»nichfaltigcr Gestalt und Struktur stnd; und untcrschci- Haupt,dct stch hicdurch vornämlich von den zivo folgendenClassen. Das wesentliche aber, wodurch sich die Kräu-ter von den Bäumen und Gesträuchen unterscheiden, istdie geringere Dauer ihres Stamms oder Stengels,welche nur jährig ist, da sie sich hingegen bey denBäumen und Gesträuchen bekanntlich auf mehrere Jah-re erstrecket. Denn obschon die Substanz des Stengelsbey einigen Kräuter» zum theil holzig wird, so wirdsie es doch niemalen gänzlich, und auch bey solchendanrct der Stengel eben so wenig, als bey den an-dern, die eine weichere und saftigere Substanz haben,über den Winker. Uebrigens beobachtet man unter die»ser Classe in Ansehung des Stamms oder Stengelseine ähnliche Verschiedenheit , wie bey den Gesträuchen:indem nämlich solcher bey den meisten steif und auf-recht in die Hohe wächst, bey einigen aber schwach undrankig ist, und alsdann entweder auf dem Bodenkriecht, oder sich um benachbarte Körper hcrumwilidek.

Linne Pflanzenkost. V. Th. A Die