20 Vierte Classe. Erster Abschnitt.
Alpinie. «hre Blumen weiß, und wachsen in Gestalt einer Trau-be am Ende der Stengel. Die Brastlianischc PflanzePaCO Seroca, welche, wiewohl nicht mit völligerGewißheit, hieher gerechnet wird, hak aufrechte, grüne,markige, blättcrichkc Stengel, welche sechs bis siebenSchuh hoch werden, ohne Blumen zu tragen; nebenihnen aber entspringen unmittelbar aus der Wurzel seit-wärts zween oder drey andere niedrigere Stengel, welchenur ungefehr anderthalb Schuh hoch und eines kleinenFingers dick sind, an diese» wachsen rothe Blumen,worauf länglichtc, dreyeckige Früchte folgen, ungefehrvon der Größe der Pflaumen. Diese Früchte enthal-ten in einem saftigen faserichtcn Marke von safrangel-ber Farbe, und einem weinartigcn Geruch und angeneh,inen Geschmack, viele dreyeckige gelblichtc Saamcn.Der Saft dieser Frucht gibt eine sehr schöne rothe Far-be, die sich »ut Lauge nicht auswaschen läßt; undwenn man ihn mit Citroncnsaft vermischet, so färbet eralsdann schön violet. Die Wurzel dieser Pflanze istknotig, und gibt, mit Wasser gekocht, eine schönegelbe Farbe. £cmcft) sagt, daß wenn man die ganzePflanze zerflösse, ehe ihre Früchte reif werden, solcheeinen Geruch, wie Ingwer, von sich gebe, und daßsich die Indianer derselben zu ihren Badern bedienen.
Jwote 2.) Aehrentragende Alpinie. AlpiniaArt. spicata.
Unter- JACQ. Amcr. p. i. 1.1.
bch"' Linnens setzt zwar diese Pflanze unter dir
dungs- tz^sh^^chcnde Gattung; sie gehöret aber nach ihrenzeichen. Vattungs- Kennzeichen allerdings hieher. Herr Anc-stNNI entdeckte sie auf der Insel Martinique, wo sie anden grastchlen Ufern der Regenbächc, und an schaktig-ken feuchten Bergen wächset; und im September undDctober blühet. Sie treibt nach seiner Beschreibungaus einer percnnircnden, weisscn, fleischigen, ungleichen
Wur.