' 2L Vierte Classe. Erster Abschnitt.
ii«i
5Z2ste Gattung.
Maran-te.
Maran-ta.
Keim- Kennzeichen dieser Gattung, welche vom
zeichen kl)0l. Maranta, einem geschickten Arzte und
der Gat-Krauterkundigcn des i6tcn Jahrhunderts ihren Namentung. hat, sind folgende: Die Blume sitzt auf dem Frucht,knoten; und hat drey kleine lanzettförmige Kelchblatt»lein; eine rachenförmige Blumenkronc, deren Mün,düng in fünf Abschnitte gespalten ist , von denen zwoWechselsweise größer sind , und von den übrigen abste«Heu; einen häutigen, einem Blumenblattlein ähnlichenStaubfaden; und einen einfachen Griffel mit einer un-denklich dreyeckigen Narbe; a»f die Blume folgt einerundlichte, dreyeckige Kapsel, welche einen einzigen ey«runden, harten, «.inzlichten Saamen enthalt. LmneuHhat zwo Arten;
Marante. Maranta.
LINN. Gen. plant. num. 5.
Erste
Art.
Unter*
schei-
dungs«
zeichen.
r.) Die rohrartige Marante. Maranta
^runclmLLea.
Mit ästigem Stengel, Maranta culmo ramoso,LINN- Syst. vess. p. 49 Sp. pl. 2. Maranta,Hort. Cliff. 2. ROY. Lugdb. n. MILL.Diü. n. 1 Maranta Arundinacea, Cannacurifolio. PLUM. Gen, 16. MÄRT, Cent. 39 -
t. 39.
Diese Pflanze, welche von ihrem Erfinder,Plumier, die Rohr- oder Schilfartige Marante ge»nennet worden, ist ursprünglich in den hciffcn Theilenvon Amerika zu Hause; und wird in Europa in Ge-wächshäusern gezogen. Sie hat eine xcrennirende dicke,fleischige, kriechende Wurzel, die voller Knoten ist, undaus welcher viele glatte, spitzige Blätter zum Vorschein
kom-