Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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5Z2. Gatt. Marante, vlaranka. 2 f

flehen an diesen Stengeln auch wechsclsweise aber auf Muran-Stielen, und find oval oder langlicht, ungefehr zweenSchuh lang und kaum einen halben Schuh breit» DieBlumen wachsen wie bey den zwo vorhergehenden , ineiner Achre am Ende der Stengel; sie haben nach fei*

«er Abbildung, eine Kelchförmige Figur, und sihcn aufeinem Fruchtknoten, aus welchem eine dreyeckige Kap-sel wird, von der Grösse eines Taubcneycs, die vieledreyeckige Saainen enthält. Die Wurzel dieser Pflanzesagt RuMph, ist gelber, als die von der andern Ga»langa , deren sie übrigens gleich sieht, und koinmt imGeruch mit der Bangte - Wurzel überein ; auch ist sieweicher, als die von dein wilden Ingwer oder Lam-pujang, und kann also auch nicht die rechte Galangasey». Die Malcycr nennen diese Wurzel Bangl6Malacca oder Malakkischc Bangte. Sie wachst auchin Amboina am Rande der Wälder und bey den Cafe,put-Bäumen. Die Wurzel wird von den Einwohnernin Amboina mit Pinang gekauct, hat aber übrigens dieKräfte von der rechten Galanga nicht; welche ausChina zu uns komnit, und ein vortrcstichcs Magen»

Haupt, und Herzstärkendes Mittel ist, und vornämlichgegen Schwindel, Blähungen und Colicschincrzen sehrgerühmct wird. Die Jiidiancr brauchen die frische Ga-langa- Wurzeln, als Gewürze zu den Speisen,

* 1 sZZsie