Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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b.)rz6. Gatt. Justiere. ^Ecis. 95

auf sehr kurzen Stielchen gerade gegen einander über sie- Jufli-hende, zween Zoll lange Blatter, welche ziemlich schmal xw.lanzenförmig, sehr scharf zugespitzt, glatt und uiigezähntsind. Andein Ende der Stengel entspringen lange, dünnezweytheilige Rispen, welche mit vielen kleinen, unge»stielten, röthlichen Blumen etwas locker besetzt sind,deren Staubfäden, wie bey der vorhergehenden Art,doppelte Staubbeutel haben. Diese Pflanze gibt einenGeruch von sich, wie frisches Heu; doch etwas mehrgewürzhaft und erquickend. Die Einwohner machenaus derselben einen Syrup, der in Brnstkrankheitensehr gerühmt wird. Auch sollen die Blätter mirMeersalz zerflossen in Wunden heilsam seyn; da-her ihr die Franzosen den Namen Herbe ä Char-pentier oder Wagnerholz beylegen, weil die Wagnerbey ihrem Handwerk vor andern sich öfters verwunden,und sich also derselben zu bedienen nöthig haben.

2i.) Martiniquische Justicie. Juslicia 22fleMartinicensis. Art.

Mit eyrunden scharfzngespitzlen Blattern; drcyblumi- Unter-gen Blumenstielen; und eyrunden Dcckblattlcin, schei-jusiicia foliis ovato - acuminatis ; pedunculistrifloris ; brattels ovatis, calyce longioribus. ....JACQ. Amer.p.5.t.2. f 3 . 5 c, ^ cn *

Diese fande Herr AacqUlN in den Bamn-hcckrn und am Rande der Wälder in Martinique.

Sie ist ein Sommergewachs; und eine ziemlich aufrechte,ästige, zween Schuh hohe Pflanze, deren Stengel Ge-lenke oder Absätze haben, und glatt und einigermassensechseckig sind. Ihre Blätter stehen auf dünnen Stie-len gerade gegen einander über, und sind eyrund, scharf,zugespitzt, ungezähnt und glatt, die untersten bey fünfZoll lang, die übrigen stufenweise kleiner , und die ober-sten kaum einen halben Zoll lang. I» den Winkeln derBlätter entspringen kurze, dreyspaltige, dreyblumigeBlumenstiele; die Deckblattlein sitzen gerade gegen «in-

ander