Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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b.) LZ8- Gatt. Salbei). Zalvia. Is!

cOGallitricum sylv. f Sylvcftris Sclarea, flore Salben,purpureo magno. J. BAUII. hilt. z. p. 311.

Diese Pflanze wächst häufig auf den Wie-sen , in allen Ländern von Europa, sowohl in dennördlichen als südlichen. Sie hat eine pcrenuirendeWurzel, und treibt eine» aufrechten, viereckigen, haa-rigen, ungefehr zween Schuh hohen Stengel; ihre Blat-ter sind herzförmig -eyrund, stumpf, wellenförmig, runz-licht, haarig, und am Rande mit kleinen Zahnchcnausgezackt; die untersten, welche unmittelbar aus derWurzel kommen, sind ungefehr fünf Zoll lang unddrey Zoll breit, und stehen auf zween Zoll langen Stie-len, die am Stengel aber sitzen auf kürzern Stielengerade gegen einander über, und sind nach oben zuimmer kleiner, so baß die oberste mit ihrer Basis denStengel umfassen. Am Ende des Stengels entspringteine aus Wirtcln bestehende Blumenähre; jeglicherWirkel hak zwey kurze eyrundc Deckblattlcin, und unge-fehr sechs Blumen, welche ziemlich groß , und meistensvon einer satt vcielblauen, bisweilen auch von einerrothen, und manchmal von ganz weisser Farbe sind.

Diese Blumen haben an der Basis ihrer Blnmenkro-nen einen häufigen süsscn Saft, und sind deswegen denBienen sehr angenehm. Die ganze Pflanze ist kleb«richt, und hat einen starken, nicht unangenehmen Ge-ruch , und soll in den Eigenschaften und Kräften mitder Salvia Horminum , oder dem Scharlachkrautübereinkommen, auch dem Wein einen Muscakcllerge«schmack mittheilen. Das Vieh frißt sie nicht gerne.

ForMey sagt, sie mache innerlich genommen Schlaf;und diene äusserlich zu Heilung der Geschwüre an denFüssen.

14.) Ostl'ndlsche Salbey. Salvia Indica.

Mit herzförmigen Blattern, von denen die zur Eeitc Art.stehende in Lappen zertheilt, und die oberste um .. . rgestielt sind; und ziemlich »acketcn, sehr weit "

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