b.)2Z8. Gatt. Salbey. Lslvia. 159
minum luteum glutinosum. 0 . LLllsl. pin. Salben.
2^8 linrminum lylvelire secunclum. LLIIZ.
bili. 2. p 29 Solus ^sovis. pflNN. 577. LOB.
Ic. 557. Orvala tertia. DOD. pempt. 292.
Diese Art, welche sich durch ihre vorzüglicheKlcbrjgkeit vor andern auszeichnet, wächst in Italien,'Frankreich, Oesterreich, Deutschland und der Schweiz,meistens in einem lettigen Boden wild. Sie hat einepercnuirende Wurzel ; und treibt einen viereckigen , ästt«gen, aufrechten, ungefehr zween Schuh hohen Stengel.
Ihre Blatter sind herzförmig, und wie eine Hellebarde,spitzig, zotig, am Rande sagenartiggczahnt, und habeneine blaffe, gelblichtgrüne Farbe; die unterste, welcheunmittelbar aus der Wurzel kommen, sind die größte,ungefehr vier Zoll lang und an der Basis drey Zollbreit,und stehen auf drey bis vier Zoll langen Stielen. Anden Enden des Stengels, und der Zweige entspringenlange Achren von dicht an einander sitzenden Blumen-wirteln, deren jeglicher ungefehr aus sechs Blumen be-stehet. Die Blumen haben eine blaßgelbe Farbe, undsind sehr groß; ihre Oberlippe ist groß, sichelförmig, undentzweygespalkcn, und die Oberlippe ist bisweilen ge-fleckt. Diese ganze Pflanze ist sehr klcbricht, so daßFliegen und andere Insekten oft an ihren Blättern hän-gen bleiben; sie hat einen starken, nicht unangenehmen,aber etwas betäubenden Geruch, fast wie das Muscatcl-lerkraut, mit dem sie m den Eigenschaften ziemlich über-einkommen soll, denn nach Pocciölies Zeugniß theiletsie dem Wein auch einen Muscaiellcr- Geschmack mit.
Einige Aerzte empfehlen sie auch zum innerlichen Ge-brauch in Brust, Krankheiten und wider den Stein.
27.) Stachlichre Salbey. Salvia spina, zffste
Mit langlichten, ausgeschweiften Blattern; stachlichten Art.Blumenkelchen; und herzförmigen, hohlen, miteiner steifen Spitze versehenen Deckblattlein, Sal- ..via foliis oblongis, repandis; calycibus spi- zeichen,nolis; bratteis cordatis, mucronatis, concavis.
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