Das.
brisn.
Sechste
Art.
Unter,
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bungs-
zcichcn.
i8o Vierte Classe. Dritter Abschnitt.
wen eines besondern krampfstillenden und nervenstärken« >den Mittels; und hat sich so gar wider die fallende .Sucht sehr oft kräftig erwiesen, welche Wirkung nichtnur in Europa durch die Beobachtungen und Erfahrun-gen des Columma, Mead, Marchant, des Herrn !von Haller, Scopoli, Tissot lind anderer Aerztevon, ersten Rang bcsiättigct worden, sondern nach >Gmelins Zeugniß auch in ganz Rußland und Sibe-rici, berühmt ist. Auch soll sie im einseitigen Kopf-weh, und im anfangende» Staar, schwachem Gesicht jund andern Augenkrankhcitcn etwas vorzügliches leisten. ']
6.) Garten-Baldrian. Valeriana Phu.
Mit dreyfädigcn Blumen; gefiederten Dlatiern am 'Stengel; und iiiiierlheiltcu Wurzclblaitern, Va-leriana floribus triznclri-; foliis caulinis pin-natis; radicalibns indivisis. LINN. Syst.veg.p. 72. 8p. pl. 43. Hort. Ups. 13. Mat. med.n. 22. Valeriana foliis infimis integris, pro-ximis laciniatis, caulinis pinnatis. Hort. CliiF.15. ROY. Lugdb. 234 M 1 LL. Dici n. 1.Valeriana maior Phu. LOB. Ic. 314 Vale-riana hortensis. C. BAUH. pin. 164. DOD.psmpt. 349. BLAKW. Herb, t. 230
Diese Art heißt auch großer Baldrian,Ulfs soll hauptsächlich im Elsaß wild wachsen. IhreWurzel ist auch percnnirend; ihr Stengel aber ist nichtgefurcht; und ihre unterste oder Wurzclblätter sind «in«fach und unzcrtheilt, die nächst darauf folgende amStengel in fünf bis sieben ungezähnte, stumpfe Lappenzerspalte», die obere aber am Stengel sind gefiedert, undbestehen aus vier oder fünf Paar Lappen, und einemeinzelen am Ende , welcher größer ist, als die andern.Die Blumen sind weiß, und wie bey dervorhergehenden.
Jn Ansehung der Eigenschaften und Kräfte kommt die«se Pflanze mit der vorhergehenden übcrein, wird aberseltener gebraucht; ihre Wirkung soll nach einigen stär-ker, nach andern aber schwächer seyn. Matlhivli nen-net sie Phu magnum.
7 .) Drey-