Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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j6i. Gatt. Baldrian. Valeriana. I8i

7. ) Dreyblätterigter Baldrian. Vals- Sieben«

nana tripteris. de Zlre.

Mit dreyfachen Blumen; und gezahnten Blattern, von Unters,denen die unterste oder Wurzelblätter herzförmig, zeichen,die am Stengel aber dreyfach und cyrund- läng'licht sind, V aleriana floribus triandris; foliisdentatis, radicalibus cordatis, caulinis terna-tis ovato - oblongis. LINN. Syst. veg. p. 72.

Sp. Pl. 45. JACQ Vind. 201. SCOP. FI.

Carn n. 41. HAI>I>. Hüt. n. 211. Valer. flor.triandris, fnl. radicalibus cordatis, aliis laci-niatis. SAUV. Monsp 276. Valeriana alpin»prima. C. BALIH. pin 165. prodr 86 t. 86.Valeriana alpina altera. C. J 3 AUH. pin. 165,Valeriana alpina minor, planta palmaris.

PLUK.. Alm. 380 t. 231. f. 7. V aleriana mi-nima, planta.uncialis, ibid. f 8

Diese Art wächst auf den schweizerischen Al-pen , und auf den Bergen von Oesterreich, Italien undDeutschland in den Wäldern au den Felsen. Sie hateme pereunirendc Wurzel, und treibt aus derselben ver-schiedene Stengel, welche zum theil kaum einer Hand-breit, zum theil aber einen Schuh hoch oder noch höherwerden; einige Stengel tragen lauter Blätter, andereaber treiben am Ende ihrer Zweige Blumen, ersterestud mit lauter einfachen oder unzcrtheilteu, langgestiel-ten , herzförmigen Blättern besetzt , an den letztemaber sind nur die untersten einfach, die übrige amStengel aber bis an die Basts in drey lanzcnförmigeLappen zerspalten. Die Blumen wachsen in Dolden,sind wohlriechend, und haben drey Staubfäden, und ei-ne rosenrothe Farbe; ste hinterlassen mit Haarkronenversehene Saamen. Ihre Wurzel hat einen starkenGeruch, wie bey den zwo vorhergehenden.

8 . ) Bergbaldrian. Valeriana montana. Achte

Mit dreyfachen Blumen; eyrundlänglichten, seicht'^"'gezahnten Blättern ; und einfachem Stengel, Va- Unters,leriaaa floribus triandris; foliis ovato - oblonM z xi§.